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Passiver Autofokus
Kameras mit passivem Autofokus sind am weitesten verbreitet. Der passive Autofokus funktioniert nur, wenn das Motiv ausreichend beleuchtet und relativ kontrastreich ist. Wenn das Motiv zu dunkel ist, kann der Fotoblitz oder ein bei vielen Kameras eingebautes AF-Hilfslicht Abhilfe schaffen.
Folgende Methoden kommen beim passiven Autofokus zum Einsatz:
[1] Phasen-Autofokus (Phasenvergleich): Jeweils zwei versetzt angeordnete Autofokus-Sensoren erfassen den gleichen Motivbereich. Das Objektiv wird innerhalb von 0,05 bis 0,2 Sekunden automatisch so lange verstellt, bis die erfassten Bilder deckungsgleich sind.
[2] Kontrast-Autofokus (Kantenkontrastmessung. siehe auch Grafik):
Die Autofokus-Sensoren werden als Schärfesensoren verwendet. Das Objektiv wird so lange automatisch verstellt, bis der maximale Kontrast in den Sensoren erreicht und somit die Entfernung richtig eingestellt ist. Diese Methode ist kostengünstiger und präziser, jedoch langsamer als der Phasen-Autofokus und dadurch ungünstiger bei bewegten Motiven.
[3] Hybrid-Autofokus: Phasen-Autofokus und Kontrast-Autofokus werden kombiniert, um die Vorteile beider Systeme zu nutzen. |