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Ausgewählt: INFO Nr. 105
zum Thema
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM CODECS
Stichwörter: MPEG-Kompression, I-Frames, P-Frames, B-Frames
Inhalt: cadat info MPEG-Kompression
Die MPEG-Kompression ist eine verlustbehaftete Komprimierung und basiert auf der diskreten Cosinus-Transformation (DCT). Im Prinzip werden nur die sich verändernden Bildteile von aufeinander folgenden Bildern eines Videofilms gespeichert (zB Auto bewegt sich vor gleich bleibendem Hintergrund). Zur Bildkodierung werden 3 Bildtypen (Frames) verwendet:

I-Frames werden unabhängig von den übrigen Bildern äquivalent zum JPEG-Format abgespeichert.
P-Frames (Predicted frames = prädizierte Bilder) werden aus den vorangegangenen I-Frames berechnet.
B-Frames (bidirektional interpoliertes Bild) werden aus dem vorangegangenen oder nachfolgenden P- oder I-Frame interpoliert.

Eine prozentuell hohe Anzahl I-Frames bedeutet gute Bildqualität aber große Datenmengen. Eine zusammenhängende Gruppe von I-, B- und P-Frames wird als GOP (Group of Pictures) bezeichnet.
??? FRAGE Nr. 327
zum Thema
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM CODECS
Frage: Welche drei Bildtypen (Frames) werden bei der Komprimierung für MPEG-Videos verwendet und welche ist für die Qualtität von großer Bedeutung?
  Welche Antwort / Antworten ist / sind richtig? (Mindestens 1 Antwort ist, maximal 6 Antworten sind richtig)
  I-Frames (unabhängig - viele = gute Qualität aber große Datei)
  M-Frames (middle frames = durchschnittliche Frames)
  Q-Frames (quality frames), bestimmt die Abspielqualität
  No-Frames: stoppen bei fehlerhaften Videoabschnitten
  P-Frames (Predicted frames = prädizierte Bilder)
  B-Frames (bidirektional interpoliertes Bild)
  max. 3 Punkte