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HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband
HSDPA basiert auf dem Mobilfunkstandard UMTS und ermöglicht hohe Datenübertragungsraten beim Download. Die modernen Smartphones in Europa können auch mit dem Datenübertragungsverfahren HSDPA kommunizieren, wenn dieses von den Netzbetreibern angeboten wird.
HSDPA-Modems sind als USB-Stickss und Datenkarten erhältlich.
Je nach Kategorie des Empfängers sind unterschiedliche maximale Datenraten möglich (zB Kategorie 1: max.1,2 Mbit/s bis Kategorie 36: max.337,5Mbit/s. Zur Zeit sind in der Praxis maximal ca. 7 bis 8MBit/s Downloadgeschwindigkeit realistisch, wenn es genügend UMTS Hotspots gibt. Kunden mit besseren Empfangsbedingungen werden beim Datenverkehr bevorzugt, wobei auch bei schlechteren Bedingungen für jeden Nutzer genügend Netzkapazität zumindest für das Telefonieren garantiert wird. Die Geschwindigkeit für die Datenübertragung nimmt auch ab, wenn sich mehrere User die theoretisch mögliche Bandbreite teilen müssen.
In Mobilfunksendern können UMTS-Zellen mit HSDPA wesentlich mehr Teilnehmer mit schneller Datenübertragung gleichzeitig versorgen als UMTS-Zellen ohne HSDPA. Die höhere Datenrate ist durch spezielle Modulationsverfahren (zB 16-QAM) möglich, wobei bis zu 4 Bit gleichzeitiig übertragen werden können. |