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Frage 151
DVD (Digital Versatile Disc), Formate, Einteilung
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Im Handel erhältliche DVDs (Digital Versatile Disc) können nach dem Verwendungszwecke in zwei Gruppen eingeteilt werden:
[1] DVD-ROM (kann nur gelesen werden): zB für Videos
[2] DVD-Formate zum Beschreiben:
[2.1] einmalig beschreibbar: DVD-R (Digital Versatile Disc - Recordable) und DVD+R (Digital Versatile Disc + Recordable);
[2.2] mehrmals beschreibbar (bis zu 1000 Mal): DVD-RW (Digital Versatile Disc - Rewriteable) und DVD+R (Digital Versatile Disc + Rewriteable);
Je nach Speicherkapazität kann unterschieden werden:
[3] Single-Layer: DVD-5 mit 4,7 GB (1 Schicht);
[4] Dual-Layer:
[4.1] DVD-9 mit 8,5 GB (2 Schichten);
[4.2] DVD-10 mit 2x4,7 GB (Vorder- und Rückseite);
[4.3] DVD-14 mit 8,5 GB (vorne 2 Schichten) und 4,7 GB (hinten 1 Schicht);
[4.4]DVD-18 = Dual-Layer-Format mit 2x8,5 GB (vorne und hinten je 2 Schichten);
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Frage 145
muxen, demuxen, multiplexen
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Beim Muxen (Multiplexen) werden getrennt vorhandene Video- und Audiodaten vom Multiplexer in einzelne Frames zerlegt und anschließend zu einer einzigen Datei zusammengefügt, sodass jeweils einem Videoframe ein zugehöriges Audioframe folgt. Der Videoplayer spielt jedoch die zusammengehörigen Video- und Audioframes parallel ab.
Beim Demuxen werden Video- und Audiodaten getrennt, sodass eigene Video- und Audiodateien entstehen.
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Frage 233
Videoüberblendungen, weiche Blende
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Beim Video- oder Filmschnitt können in der Timline im Schnittbereich zwischen zwei Clips die letzten Bilder des vorherigen Clips und die ersten Bilder des folgenden Clips auf unterschiedlicher Art und Weise mit unterschiedlichen Effekten gemischt werden. Die am häufigsten verwendete Art dieser Vidoüberblendungen ist die weiche Blende, die einen weichen Übergang zwischen zwei Szenen ermöglicht.
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Frage 687
YUV-Farbmodell
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Beim YUV-Farbmodell werden zur Darstellung der Farbe zwei Hauptkomponenten, nämlich die Luminanz (Y, Lichtstärke) und die Chrominanz (Farbanteil) verwendete. Die Chrominanz besteht aus den Komponenten U und V, welche die Differenz zwischen dem Blauanteil und der Luminanz und dem Rotanteil und der Luminanz darstellen. Dieses Farbmodell wurde für den europäischen Fernsehstandard PAL entwickelt und wird heute auch für den amerikanischen Fernsehstandard NTSC verwendet.

Luminanzsignale (Leuchtdichte-Signale) = Helligkeitsinformation:
Y = R+G+B;

Crominanzsignale (Farbdifferenzsignale) = Farbinformation:
U = B-Y (Blau minus Luminanz);
V = R-Y (Rot minus Luminan);
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Kerning
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Beim Kerning (Unterschneidung) werden Abstände zwischen Buchstabenpaaren verändert, damit ein gleichmäßiges Schriftbild erzielt werden kann.
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Beleuchtung
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Bei Videoaufnahmen wird meistens zwischen drei Lichtquellen unterschieden: Führungslicht, Aufhelllicht und Gegenlicht. Das Führungslicht ist die Hauptlichtquelle, welches meist einen Schlagschatten, der durch das Aufhelllicht gemildert wird, wirft. Das Gegenlicht bestrahlt das Objekt von hinten und hebt es gegenüber dem Hintergrund hervor.
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DCT (Diskrete Kosinustransformation), verlustfreie Komprimierung
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Bei der verlustfreien Komprimierung mit DCT (Diskrete Kosinustransformation) werden Bildanteile, welche vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar sind, unterdrückt. Mit einer Formel wird die örtliche Verteilung von Pixelwerten in einem Bild errechnet. Die Bilder werden in Blöcke mit je 8x8 Pixel unterteilt und in eine Koeffizienten-Matrix umwandelt, in der niedrige und hoch frequente Bildanteile gespeichert werden. DCT ist die Basis vieler verlustfreier oder verlustbehafteter Komprimierungsmethoden (zB JPEG).
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Lineare Videobearbeitung
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Bei der Lineare Videobearbeitung werden aufeinander folgende Szenen von einem Videoplayer oder einen Camcorder auf einen Videorecorder kopiert. Beim Kopieren können Effekte zur Manipulation des Videos eingebaut werden. Diese Effektmanipulationen müssen in Echtzeit diese Bearbeitung erstellt werden, da das Video nicht zwischengespeichert wird.
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Komprimierung, verlustfrei, verlustbehaftet
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Bei der Komprimierung von Daten (zB Video oder Bilder) unterscheidet man allgemein zwischen verlustfreier und verlustbehafteter Komprimierung. Bei der verlustfreien geringen Komprimierung bleiben die Originaldaten erhalten, sodass die einzelnen Bildsequenzen vor und nach der Komprimierung dieselben sind. Verlustbehaftete Komprimierungsmethoden versuchen, jene Bildinformationen zu entfernen, die dem Betrachter nicht auffallen. Starke Komprimierungen bedeuten Qualitätsverlust.
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Filmformate, Kino
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Bei den klassischen Filmformaten im Kino kann man 16mm-Formate, 35mm-Formate (zB Stummfilm, Widescreen, Cinemascope...) und 70mm-Formate (zB Super Panavision, Technirama...) unterscheiden. Die Bildseitenverhältnisse reichen von 1,33:1 bis 2,76:1. Die Abspielgeschwingkeit beträgt 24 Bilder /Sekunde (fps).
Filmformate, die Unterschiede im Detail:<br>16mm-Formate: 16mm normal (Breite:Höhe = 1,37:1) und Super16 (B:H = 1,66:1)<br>35mm-Formate: Stummfilm (B:H = 1,33:1), Academy Format (B:H = 1,37:1), Flat Widescreen (B:H = 1,66:1, 1,75:1, 1,85:1), Cinemascope (B:H = 2,35:1, 2,55:1), Panavision (B:H = 2,35:1, 2,40:1), Vista Vision (B:H = 1,5:1), Superscope, Superscope 235 und Super35 (B:H = 1,33:1), Techniscope (B:H = 2,35:1) und Cinerama (B:H = 2,65:1)<br>70mm-Formate: Todd-AO und Super Panavision (B:H = 2,21:1), Ultra Panavision 70 und MGM Camera 65 (B:H = 2,76:1), Technirama (B:H = 2,25:1) und 35mm-Blowup (B:H = 2,40:1).
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Bildformate, Film, Kino
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Die wichtigsten Bildformate bei Film bzw. im Kino sind folgende:
[1] Normalformat: Höhe : Breite = 1:1,37
[2] Europäisches Breitwandformat (Narrow-screen = "Eng-Schirm"): Höhe : Breite = 1:1,66
[3] Amerikanisches Breitwandformat (Wide-screen = "Weit-Schirm"): Höhe : Breite = 1:1,85
[4] Wide-Screen entspricht damit fast dem TV-Standard mit einem Frame-Seitenverhältnis von 16:9 (= 1:1,78)
[5] Cinemascope bzw. Panavision ®: Höhe : Breite = 1:2,35 (in Ausnahmefällen 1:2,55)
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Frage 196
HDV 720p
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Der neue Fernseh- und Videostandard HDV 720p mit einem Frame-Seitenverhältnis von 16:9 (Widescreen) hat folgende Merkmale:
Framegröße (sichtbare Pixel): 1280 x 720;
Frames/Sekunde: 25, 30, 50 oder 60 fps (Vollbilder)
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Quadratpixel
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Quadratpixel werden von Grafik- und Animationsprogrammen verwendet und in Computermonitoren angezeigt. <br>Unterschiedliche Framegrößen: zB 640x480, 800x600, 1024x768 usw.;
Pixelseitenverhältnis: 1,0 (1:1 )
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D1/DV PAL 16:9
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Der neuere Fernseh- und Videostandard D1/DV PAL mit einem Frame-Seitenverhältnis von 16:9 (Widescreen) hat folgende Merkmale:
Framegröße (sichtbare Pixel): 720x576; Pixelseitenverhältnis: 1,4222
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D1/DV PAL 4:3
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Der Fernseh- und Videostandards D1/DV PAL mit einem Frame-Seitenverhältnis von 4:3 hat folgende Merkmale:
Framegröße (sichtbare Pixel): 720x576;
Pixelseitenverhältnis: 1,0666
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D1/DV NTSC 16:9
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Der Fernseh- und Videostandards D1/DV NTSC mit einem Frame-Seitenverhältnis von 16:9 (Widescreen) hat folgende Merkmale:
Framegröße (sichtbare Pixel): 720x480 (zB DVD) oder 720x486 (TV);
Pixelseitenverhältnis: 1,2
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D1/DV NTSC 4:3
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Der Fernseh- und Videostandards D1/DV NTSC mit einem Frame-Seitenverhältnis von 4:3 hat folgende Merkmale:
Framegröße (sichtbare Pixel): 720x480 (zB DVD) oder 720x486 (TV);
Pixelseitenverhältnis: 0,9

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DVB (Digital Video Broadcasting)
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN DVB (Digital Video Broadcasting = Digitaler Videorundfunk) bezeichnet die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (zB Fernsehen, Radio, Mehrkanalton, interaktive Dienste wie MHP, Teletext und andere) durch digitale Technik. Durch Komprimieren der Daten können (zB PAL mit MPEG-2-und HDTV mit H.26[4]können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro Sendekanal (Frequenz) übertragen werden. Übertragungswege sind DVB-S, DVB-T, DVB-C, DVB-H und andere.
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DVB-C (Digital Video Broadcasting-Cable)
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN DVB-C (Digital Video Broadcasting-Cable) bezeichnet die Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten, vor allem von digitalen Fernsehsignalen oder auch von Hörfunkprogrammen, über Glasfaser- oder Koaxial-Kabel.
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DVB-S (Digital Video Broadcasting – Satellite)
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN DVB-S (Digital Video Broadcasting – Satellite = Digitaler Fernseh-Rundfunk per Satellit) ist ein Übertragungsstandard, bei dem digitale Fernsehsignale über Satelliten empfangen werden. Über Satellitenantennen ("Satellitenschüssel") und mit digital-tauglichen Receivern ist digitales Fernsehen praktisch überall möglich.
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DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds)
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds = Digitaler Videorundfunk für Handgeräte) ist ein europäischer Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können.
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DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial)
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial) bezeichnet die terrestrische (= erdgebundene) Verbreitung der digitalen Fernsehsignale in der Atmosphäre. Die Fernsehseignale werden über Antenne zu den Dach- bzw. Zimmerantennen der Haushalte übertragen.
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Frage 130
NTSC Fernsehnorm
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN NTSC (National Television Systems Committee) ist eine Fernsehnorm, die in den USA, Japan und
anderen ostasiatischen Ländern verwendet wird. Bei einer Auflösung von 720 x 486 Pixeln (sichtbare) werden 29,97 Bilder pro Sekunde übertragen. Im digitalen Bereich (zB bei DVDs) gibt es eine Auflösung von 720 x 480 Pixeln.
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Daten im HDV-Format
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Daten im HDV-Format verursachen wegen werden wegen ihrer hohen Auflösung große Datenmengen und werden
auf Band (zB MPEG2-Format), DVD, Speicherkarten oder Festplatte gespeichert. Bei der Übertragung auf den Computer muss die Schnitt-Software in der Lage sein, das Format zu erkennen und in ein Format zu konvertieren, das für den Videoschnitt geeignet ist (zB DV-AVI). Bei Aufnahmen auf Band mit dem HDV-Camcorder können spezielle DV-Kassetten, aber auch die herkömmlichen Mini-DV-Kassetten verwendet werden. Dabei werden Datenraten von max. 25 Mbit/s erzielt.
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Frage 56
Daten im DV-Format, DV- AVI
MULTIMEDIA WEBDESIGN VIDEO TV FILM  GRUNDLAGEN Daten im DV-Format benötigen für 1 Sekunde ca. 3,6 MB Speicher benötigt, wenn sie bei zB bei PAL-Auflösung im als AVI-Dateien gespeichert werden. Für 1 Stunde Video (= 3600 Sek.) wird daher ca. 12,9 GB (=3600 Sekunden x 3,6 MB/Sek. = 12.960 MB) Festplattenspeicher verbraucht. Während der Datenübertragung in der höchsten Qualitätsstufe muss daher ständig eine konstante
Lese- und Schreibrate von 4 MB/Sek gewährleistet sein.
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