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Frage 352
Fotografie, Digitalkamera, D-Lighting
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE D-Lighting
Neue Digitalkameras haben möglicherweise die Funktion "D-Lighting" eingebaut, welche bei sehr starken Hell-Dunkelkontrasten Anwendung findet. Wenn beispielsweise Objekte (zB Personen) im Schattenbereich vor sehr hellem Hintergrund (zB sonnigem Himmel) fotografiert werden, sind überlicherweise entweder die Objekte im Schatten zu dunkel oder es gehen bei offenerer Blende die Dateilinformationen des hellen Hintergrundes verloren ("alles ist weiß").
Kameras mit D-Lighting versuchen die Detailinformationen zu erhalten, indem nur eine lokale Aufhellung bzw. Tonwertanpassung im Schattenbereich erfolgt.
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Frage 902
Fotografie, Digitalkamera, Weißabgleich, Einstellungsmöglichkeiten
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Einstellungen für den Weißabgleich
Bei fast allen hochwertigen Digitalkameras gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für den Weißabgleich. Dabei soll die Farbtemperatur der jeweiligen Aufnahmesituation mit der gegebenen Belichtung oder Beleuchtung angepasst werden.
Folgende Einstellungs- und Auswahlmöglichkeiten (zB bei Spiegelreflexkameras) sind üblich:
[1] AWB (Automatic White Balance = Automatischer Weißabgleich, auch mit "AUTO" bezeichnet): Automatische Errmittlung der "Farbe Weiß" und der Art der Lichtquelle
[2] Sonnenlicht: Für von der Sonne beleuchtete Motive
[3] Bewölkt: Für Motive bei bewölktem Himmel
[4] Schatten: Für Motive im Schatten
[5] Blitzlicht: Bei Aufnahmen mit Blitzlicht
[6] Glühlampe: Bei Aufnahmen mit Kunstlicht mit warmer Lichtfarbe
[7] Leuchtstofflampe: Bei Aufnahmen mit Kunstlicht mit kalter Lichtfarbe
[8] MWB (Manuel White Balance = Manueller Weißabgleich, auch mit "Custom WB" oder "PRE" bezeichnet): Manuelle Einstellung des Weißabgleichs mit Hilfe einer weißen oder standard-grauen Fläche, einer manuellen Einstellung der Farbtemperatur oder eines Referenzbildes.
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Fotografie, Kamera, Betriebsarten: Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Manuelle Belichtungssteuerung
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Betriebsarten
Hauptsächlich bei Spiegelreflexkameras und bei vielen digitalen Kompaktkameras sind folgende fortgeschrittene Betriebsarten einstellbar:
[1]Programmautomatik: Belichtungszeit und Blende werden automatisch eingestellt. Diese Betriebsart ist zu empfehlen, wenn Aufnahmen innerhalb einer kurzen Zeitspanne (Schnappschüsse) gemacht werden müssen.
[2]Blendenautomatik: Die Belichtungszeit wird vom manuell, die Blende wird automatisch eingestellt. Dadurch können, je nach Belichtungszeit, zB scharfe Bilder aus einem Bewegungsablauf als auch Bewegungsunschärfen erzeugt werden.
[3] Zeitautomatik: Die Blende wird manuell, die Belichtungszeit automatisch eingestellt. Dadurch können zB Unschärfen von Vorder- und Hintergrund gesteuert werden.
[4]Manuelle Belichtungssteuerung: Sowohl Blende als auch Belichtungszeit werden manuell eingestellt. Mit dieser Betriebsart kann auf Situationen und Belichtungsverhältnissen (zB bei Nachtaufnahmen) individuell reagiert werden.
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Frage 1292
Fotografie, Belichtungsmessung, mittenbetonte Intgralmessung (mittenbetonte Integralmessung) [center-weighted average metering]
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Belichtungsmessung: mittenbetonte Messung
In der Fotografie wird bei der Belichtungsmessung durch die mittenbetonte Messung (mittenbetonte Integralmessung) erhält der Messbereich im mittleren Teil des Bildes eine höhere Wertigkeit als der Randbereich. Dadurch wird das Hauptmotiv, wenn es sich etwa in Bildmitte befindet, richtiger belichtet. Im Gegensatz dazu wird bei der nicht gewichteten Matrixmessung ein Durchschnitt über den gesamten Bildausschnitt ermittelt.

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Frage 1284
Fotografie, Belichtungsmessung, Matrixmessung (Mehrfeldmessung) [multi-zone metering]
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Belichtungsmessung: Matrixmessung (Mehrfeldmessung)
In der Fotografie sind bei der Belichtungsmessung durch Matrixmessung (Mehrfeldmessung) mehrere Messfelder bzw. Messpunkte (zB 11 oder mehr) symmetrisch verteilt. In jedem Messfeld wird die Belichtung automatisch ermittelt. Aus allen Messfeldern, welche je nach Motiv und Szene unterschiedlich gewichtet werden können, wird durch die Kamera die geeignete Belichtung berechnet und ausgewählt.
Bei schwierigen Lichtverhältnissen (zB Dämmerung, dunkles Motiv vor hellem Hintergrund, Spiegelungen...) kann die automatische Ermittlung ungeeignete Ergebisse liefern. In diesen Fällen kann eine Belichtungskorrektur, eine manuelle Belichtungsmessung oder eine Spotmessung durch den Fotografen bzw. die Fotografin bessere Fotos liefern.
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Frage 1135
Fotografie, Belichtungsreihen (AEB = Auto Exposure Bracketing) durch unterschiedliche Belichtungszeiten
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Belichtungsreihen durch unterschiedliche Belichtungszeiten
Eine Belichtungsreihe (AEB) entsteht in der Fotografie u.a. durch Varieren der Belichtungszeit (Verschlusszeit). Dabei werden von einem Motiv schnell hintereinander mehrere Aufnahmen (meistens drei) mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erstellt. Bei den meisten höherwertigen Kameras (zB Spiegelreflexkameras) können diese Belichtungsreihen bei entsprechender Einstellung automatisch erzeugt werdem.

Die Belichtungszeiten werden dabei bei Kameraeinstellung im manuellen Modus und bei voreingestellter Blende variiert. Dabei wird zuerst mit der voreingestellter Belichtungszeit und danch mit kürzeren und längeren Belichtungszeiten fotografiert. Dadurch entstehen sowohl hellere als auch dunklere Bilder vom selben Motiv.

Beispiel:Änderung der Belichtungszeit bei konstanter Blende und ISO-Empfindlichkeit
[1] Belichtungszeit 1/125
[2] Belichtungszeit 1/250
[3] Belichtungszeit 1/60
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Frage 1143
Fotografie, Kamera, Lichtwert [LW] (exposure value [EV]) , Zusammenhang Blende - Belictungszeit
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Lichtwert (exposure value): Blende + Belichtungszeit
Der Lichtwert (LW,bzw. EV) 0 ist definiert durch eine Belichtungszeit von 1 Sekunde bei Blende 1. Da der Blendenwert 1 praktisch nicht möglich ist ist, kann LW 0 (EV 0) nur durch eine Belichtungszeit über 1 Sekunde erreicht werden (zB f/1,4) bei 2s).

Ein Lichtwert unter 0 (zB LW -2 oder EV -2) wird durch längere Belichtungszeiten und/oder größere Blenden bzw. kleinere Blendenzahlen erreicht: das Bild wird heller.
Ein Lichtwert über 0 (zB LW +2) wird durch kürzere Belichtungszeiten und/oder kleinere Blenden bzw. größere Blendenzahlen erreicht: das Bild wird dunkler.
siehe auch -> Lichtwert, Grundlagen

Beispiele: LW in Zusammenhang mit Blende und Belichtungszeit:
LW 0 (EV 0): f/2.8, 8s oder f/5.6, 30s
LW -2 (EV-2): f/1.4, 8s oder f/2.8, 30s
LW 2 (EV2): f/1.4, 1/2s oder f/2.8, 2s oder f/11, 30s
Siehe auch ->Grafik mit Beispieltabelle
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Frage 7
Fotografie, Kamera, Lichtwert [LW] (exposure value [EV]), Grundlagen
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Lichtwert (exposure value), Grundlagen
Der Lichtwert (LW, engl. EV = exposure value) ist ein absolutes Maß der Helligkeit. Wird die Blende um eine Stufe geschlossen und die Verschlusszeit verdoppelt, bleibt der Lichtwert, und damit die Belichtung, unverändert (zB Blende bzw. Lichtstärke: 2.8, Belichtungszeit: 1/500s - Blende: 5.6 - Belichtungszeit: 1/250s).
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Frage 6
Fotografie, Kamera, Lichtstärke
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Lichtstärke
Als Lichtstärke wird das Verhältnis der größten Blendenöffnung zur Brennweite bezeichnet. Bei geringer Belichtung ist eine große Lichtstärke (zB 2,0) von Bedeutung. Zoom-Objektive haben üblicherweise eine geringe Lichtstärke (zB 5,6). Je größer die Frontlinse (d.h. Objektivdurchmesser) ist, desto größer ist meistens auch die Lichtstärke.
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Frage 160
Fotografie, Belichtungszeit, Verschlusszeit
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Belichtungszeit
Die Belichtungszeit (Verschlusszeit) ist jene Zeitspanne, in der der Bildsensor oder Film belichtet wird. Die richtig Belichtung ist abhängig von der Belichtungszeit bzw. der Verschlusszeit, von der Helligkeit des Motivs, der einfallenden Lichtmenge (sonnig, bewölkt...) und der Empfindlichkeit des Films bzw. des Bildsensors abhängig. Die Empfindlichkeit des Bildsensors ist meistens einstellbar (ISO-Wert).
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Frage 5
Fotografie, Kamera, Blende, Blendenreihe
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Blende
Die Blende besteht aus Stahllamellen, die bei geringer Belichtung weit geöffnet und bei viel Licht fast geschlossen werden können.
Der Blendenring am Objektiv ist mit Zahlen aus der genormten Blendenreihe beschriftet (zB 4, 5.6, 8, 11...).
Die Menge des einfallenden Licht wird von einem Wert zum nächsten Wert halbiert (zB Blende 4 - Lichtmenge 1/16; Blende 5.6 - Lichtmenge 1/32 ). Bei einem Blendenwert 1 würde die volle Lichtmenge auf den Bildsensor treffen (Lichtmenge 1 ).
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Frage 214
Fotografie, Datenübertragung von Digitalkamera zu Computer
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Datenübertragung
Die Datenübertagung bzw. die Übertragung der Fotos von der Digitalkamera in den Computer erfolgt über ein USB-Kabel oder durch Einsetzen des Speicherchips aus der Kamera in ein Kartenlesegerät, wodurch die Fotos direkt auf die Festplatte kopiert werden können. Der USB-Anschluss für die Datenübertragung per Kabel ist praktisch bei jeder Digitalkamera vorhanden.
Die Fotos sind standardmäßig im komprimierten Format (JPG-Format) gespeichert, damit möglichst viele Fotos auf einem Speicherchip gespeichert werden können
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Frage 10
Fotografie, Kamera, Speichermedien, Speicherkarten
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Speicherkarten
Die verschiedenen Kamerahersteller verwenden unterschiedliche Speichermedien bzw. Speicherkarten für ihre Digitalkameras. Heutige Speicherkarten haben eine Speicherkapazität von 256MB, 512MB, 1GB, 2GB oder mehr. Folgende Speichermedien werden verwendet: CompactFlash (CF), Memory Stick (von Sony), MultiMediaCard (MMC), SecureDigitalCard(SD), Smart Media und xD PictureCard.
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Frage 1263
Fotografie, Fokus, manueller Fokus, Autofokus
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Fokus: manuell - automatisch
In der Fotografie ist der Fokus der schärfste Punkt im Fokus. Der Fokus und damit die Schärfe eines Bildes wird bei einer Kamera durch ein oder mehrere Messfelder im Sucher festgelegt.

[1] Manuelle Fokussierung: Der Fokus und damit der Abstand zum Aufnahmeobjekt wird durch Drehen des Objektivfokussierringes bzw. des Entfernungsringes festgelegt. Die Schärfe des Aufnahmeobjekts in der "Schärfeebene" ist direkt im Sucher oder durch grafische Hilfsmittel (zB Mikroprismenring oder Schnittbild) erkennbar.
[2] Autofokus (automatische Fokussierung): Der Fokus bzw. der Abstand zu den Aufnahmeobjekten wird durch Messfelder (zB 9 oder 51), die die Entfernung mit Hilfe von Ultraschall, Infrarot oder eines Hilfslichtes messen, festgelegt. Meistens gibt es unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten für den Autofokus.
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Frage 21
Fotografie, Digitalkamera, Auflösung
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Auflösung
Die Auflösung wird entweder als Gesamtzahl aller Bildpunkte des Bildsensors oder als die Anzahl der Bildpunkte in horizontaler oder vertikaler Richtung angegeben (zB 3,1 Megapixel = 2048 x 1536 Pixel; 10 Megapixel = 3872 x 2592 Pixel). Die Auflösungen heutiger handelsüblicher Digitalkameras liegen zwischen 5 und 24 Megapixel. Je höher die Auflösung ist, desto besser ist meistens die Bildqualität und desto größer kann das ausgedruckte Foto sein. Allerdings fallen bei hohe Auflösung große Datenmengen an.
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Frage 4
Fotografie, Digitalkamera, Bildsensor (CCD, CMOS)
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Bildsensor
Der Bildsensor einer Digitalkamera wandelt das einfallende Licht in elektrische Signale um, welche ausgelesen und in digitale Bildinformationen umgewandelt werden. Bildsensoren werden in der CCD-Technik (Charge Coupled Device) oder in der CMOS-Technik (Complementary Metal Oxid Semiconductor) hergestellt. Damit die der Rot-, Grün- und Blau-Anteil des Lichtes bestimmt werden kann, werden dem Bildsensor spezielle Filter vorgesetzt. Aus den getrennten Farbinformationen und den gespeicherten Bildpunkten wird das Foto zusammengesetzt.
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Frage 1016
Fotografie, Kamera, aktiver Autofokus
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Aktiver Autofokus
Bei Kameras mit aktivem Autofokus ist die automatische Entfernungseinstellung auch bei Dunkelheit möglich. Die maximale Entfrernung, bei welcher noch ein automatisches Scharfstellen möglich ist, ist jedoch begrenzt und hängt von der Kamera ab.

Folgende Techniken werden bei aktivem Autofocus verwendet:
[4] Ultraschall-Autofokus: Ein Ultraschall-Signal wird an das Motiv gesendet und zum Sensor der Kamera reflektiert. Aus der Laufzeit des Signals wird die Entfernung zum Motiv errechnet.
5] Infrarot-Autofokus: Ein unsichtbarer Infrarot-Messstrahl wird ausgesendet und vom Motiv reflektiert. Aus dem Winkel zwischen ausgesendetem und reflektierten Infrarot-Messstrahl kann die Entfernung zum Motiv ermittelt werden.
siehe auch -> Passiver Autofokus
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Frage 1015
Fotografie, Kamera, Passiver Autofokus
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Passiver Autofokus
Kameras mit passivem Autofokus sind am weitesten verbreitet. Der passive Autofokus funktioniert nur, wenn das Motiv ausreichend beleuchtet und relativ kontrastreich ist. Wenn das Motiv zu dunkel ist, kann der Fotoblitz oder ein bei vielen Kameras eingebautes AF-Hilfslicht Abhilfe schaffen.

Folgende Methoden kommen beim passiven Autofokus zum Einsatz:
[1] Phasen-Autofokus (Phasenvergleich): Jeweils zwei versetzt angeordnete Autofokus-Sensoren erfassen den gleichen Motivbereich. Das Objektiv wird innerhalb von 0,05 bis 0,2 Sekunden automatisch so lange verstellt, bis die erfassten Bilder deckungsgleich sind.
[2] Kontrast-Autofokus (Kantenkontrastmessung. siehe auch Grafik):
Die Autofokus-Sensoren werden als Schärfesensoren verwendet. Das Objektiv wird so lange automatisch verstellt, bis der maximale Kontrast in den Sensoren erreicht und somit die Entfernung richtig eingestellt ist. Diese Methode ist kostengünstiger und präziser, jedoch langsamer als der Phasen-Autofokus und dadurch ungünstiger bei bewegten Motiven.
[3] Hybrid-Autofokus: Phasen-Autofokus und Kontrast-Autofokus werden kombiniert, um die Vorteile beider Systeme zu nutzen.
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Frage 1014
Fotografie, Kamera, Unterschied AF (Autofocus) - MF (manueller Fokus)
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE AF - MF
Autofokus (AF) bdeutet die Technik der automatische Scharfstellung des Motivs durch die Kamera mit Hilfe von einem bis über 50 Sensoren, welche die Entfernung zwischen Objektiv und Motiv messen. Bei der manuellen Fokussierung (MF) wird die Scharfstellung durch Drehung am Fokusring des Objektivs erreicht. Beim Fotografieren im Automatik-Modus wird praktisch immer die Scharfstellung durch die Autofokustechnik erreicht. Bei fast alle höherwertigen Kameras kann zwischen AF (Autofokus) und MF (manueller Fokus) umgeschaltet werden. Nicht nur bei Kameras, sondern auch bei vielen Objektiven (vor allem bei Teleobjektiven) gibt es die Wahlmöglichkeit zwischen AF und MF.

Anmerkung: Manche Kameras verwenden anstatt der Beschriftung "AF" nur den Buchstaben "A" und anstatt "MF" nur den Buchstaben "M"
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Frage 2
Fotografie, Empfindlichkeit (ISO)
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE ISO
Die Empfindlichkeit des Films oder Bildsensors wird in ISO-Werten angegeben. Die häufigste ISO-Wertreihe lautet 50, 100, 200, 400, 800, 1600. Bei heutigen Digitalkameras kann der ISO-Wert meistens eingestellt werden. Bei strahlendem Sonnenschein sind geringere ISO-Werte (zB 100)günstig. Bei Abendaufnahmen oder Innenräumen sind oft höhere ISO-Werte erforderlich (zB 400 oder 800) Nachteilig ist bei hohen ISO-Werten die schlechtere Bildqualität ("pixelig", Bildrauschen).
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Frage 3
Fotografie, Brennweite bei Objektiven
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Brennweite
Die Brennweite bei Objektiven wird in Millimetern angegeben. Die meisten Objektive haben variable Brennweiten (zB Zoom-Objektiv: Brennweitenbereich 35mm - 115mm). Bei langer Brennweite werden Objekte groß abgebildet ("heranzoomen"), bei kurzer Brennweite klein abgebildet (zB Landschaft, Weitwinkel: 18-35mm)
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Frage 418
Fotografie, Objektive, Fisheye, Fisheyezoom
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Fisheye
Fisheye- und Fisheye-Zoom-Objektive haben eine sehr kurze Brennweite(ca. 8mm bis 18mm)und einen Bildwinkel von etwa 180 Grad.
Dadurch werden weite Umgebungsbereiche wie zB Häuserzeilen, Gassen, Plätze, Innenräume und Landschaften mit nur einer Aufnahme abgebildet werden. Allerdings können an den Bildrändern wegen des großen Bildwinkels Verzerrungen auftreten.
Bei manchen Modellen ist der Bildwinkel sogar größer als 180 Grad, sodass auch Bereiche hinter der Objektiv-Ebene erfasst werden. Objektive mit Brennweiten unter 10mm erzeugen ein kreisförmiges Foto auf den Negativ bwz. dem Chip.
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Frage 8
Fotografie, Kamera, Objektive, Typen
MULTIMEDIA WEBDESIGN FOTO GRAFIK  FOTOGRAFIE Objektiv-Typen
Kompaktkameras haben eingebaute Objektive, Spiegelreflexkameras und Systemkameras Wechselobjektive. Man kann zwischen Objektiven mit manueller Scharfeinstellung, Objektiven mit Autofokus, Fixfokusobjektiven, Objektiven mit festen Brennweiten und Vario- bzw. Zoom-Objektiven unterscheiden. Die im Handel erhältlichen Digitalkameras haben üblicherweise Zoom-Objektive mit Autofokus, teilweise zusätzlich mit manueller Einstellung.
Das Sucherbild von Spiegelreflexkameras wird durch das Objektiv geleitet. Bei Kameras oder Objektiven mit Autofokus wird mit Hilfe der automatischen Entfernungsmessung das Bild scharf eingestellt.
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