Weißabgleich und Farbtemperatur
Beim
Fotografieren und
Filmen wird duch den
Weißabgleich versucht eine optimale Farbwiedergabe, die möglichst dem Farbempfinden des menschlichen Auges entspricht, zu erreichen. Dabei sollen die
Lichtverhältnisse und die
Farbtemperatur des
Lichtes berücksichtigt werden. Kameras nehmen bei
automatischen Weißabgleich die hellste Stelle im Bildausschnitt als Weiß an und passen die übrigen Farben dementsprechend an. Bei Tageslicht, vor allem an sonnigen Tagen, bringt der vollautomatische Weißabgleich befriedigende Ergebnisse. Bei schwierigen und besonderen Lichtverhältnissen (zB am Abend, bei künstlichem Licht, unterschiedlichen Beleuchtungen...) sollen Motivprogramme oder der manuelle Weißabgleich mit der Vorauswahl von bestimmten Farbtemperaturen Abhilfe bringen.
Beispiele für
Weißabgleich bei bestimmten Farbtemperaturwerten
[1] 6500 K Bewölkter Himmel (ursprünglicher Weißabgleich, gedämpfte Farben)
[2] 20000 K Hellstes Tageslicht bei Sonnenschein (Falschfarben - Verschiebung in Gelbton-Farbskala)
[3] 5500 K Tageslicht zu Mittag (Änderung der natürlichen Farbskala zu helleren, kräftigeren Farben)
[4] 2800 K Kunstlicht (zB Glühbirne, Falschfarben - Verschiebung in Blauton-Farbskala)