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Hardware, Computer-Hardware
EDV IT HARDWARE   Computer-Hardware
Zur Hardware eines Computers gehören alle Bestandteile, aus denen Computer bestehen oder die zu einem Computer-System gehören können. Das sind zB Gehäuse (zB Tower), Netzteil (Stromversorgung), Motherboard (Mainboard) mit Prozessoren, Arbeitsspeicher, Grafikkarten, Speichergeräte wie Festplatten und DVD-Laufwerke, Ausgabegeräte wie Drucker, Monitor und Lautsprecher, Eingabegeräte wie Tastatur und Maus sowie eine große Anzahl von anderen Komponenten.
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Prozessor, Dual-Core-Prozessor, Dual-Core-CPU, Doppelkern-Prozessor
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR Dual-Core-Prozessor, Dual-Core-CPU, Doppelkern-Prozessor
Dual-Core-Prozessoren (Dual-Core-CPUs, Doppelkern-Prozessoren) enthalten in einem Gehäuse zwei Rechenkerne, die mit dergleichen oder, je nach Modell, unterschiedlichen Taktfrequenzen arbeiten. Dadurch können Anwendungen und Prozesse gleichzeitig bzw. parallel ablaufen, was eine Leistungssteigerung auch im praktischen Einsatz zur Folge hat. Symmetrisch arbeitende Prozessoren haben gleiche, asymmetrisch arbeitende verschiedene Befehlssätze. Durch die geringere Taktfrequenz im Vergleich zu Single-Prozessoren entsteht weniger Wärme im Prozessor. Dual-Core-Prozessoren haben sich ab dem Jahr 2005 sowohl in PCs als auch in Note- und Netbooks durchgesetzt.
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Prozessor, Quad-Core-Prozessor, Quad-Core-CPU
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR Quad-Core-Prozessor, Quad-Core-CPU
Quad-Core-Prozessoren bzw. Quad-Core-CPUs enthalten in einem Gehäuse vier Rechenkerne. Durch die parallele Verarbeitung von Prozessen und Anwendungen in vier Rechenkernen gibt es vor allem bei rechenintensiver Software große Leistungssteigerungen, wenn diese Technologie programmtechnisch unterstützt wird. Vorteile haben zB Programme in den Bereichen Audio, Video und Animation. Office-Programme können die Rechenpower derzeit kaum ausnützen. Wegen der meist geringeren Takfrequenz gegenüber den Dual-Core-Prozessoren kann die Performance bei nicht rechenintensiven Programmen sogar schlechter sein. Quad-Core-CPUs sind seit 2007 im Handel erhältlich.
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Frage 725
Prozessor, Fertigungstechnik, Chip-Strukturen im Nanometer-Bereich
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR Prozessoren - Fertigung im nm-Bereich
Bei der Herstellung von Prozessoren werden die Strukturen des Chips bzw. des Wafers immer mehr verkleinert, sodass einerseits eine noch größere Anzahl von Transistoren auf kleineren Flächen Platz finden und andererseits die Wärmeentwicklung bei geringerem Stromverbrauch vermindert werden kann. Mit den derzeitigen Technologien sind Strukturierungen unter 20 Nanometer Breite durchführbar(1 Nanometer [1nm] = 1 Millionstel Millimeter).
Zur Ăśbertragung der Strukturen auf den Chip werden u.a. folgende Methoden angewendet:
[1] Optische Lithographie: Über eine Fotomaske werden die Strukturen auf einen lichtempfindlichen Fotolack auf dem Wafer projiziert. Grenzen setzt die Wellenlänge des Lichtes (90nm, 65nm);
[2] Immersion-Lithography: Um kleinere Strukturen (32nm) herstellen zu können, wird zwischen Projektionslinse und Wafer eine Flüssigkeit mit speziellem Brechungsindex dazwischen geschaltet:
[3] Double-Patterning-Verfahren: Durch zweimalige Belichtung des Wafers wird die Strukturbreite, meistens in Kombination mit der Immersion-Lithography, halbiert (zB 45nm -> 22nm)
[4] EUV-Lithografie: Wellenlängen um UV-Bereich erzeugen im Vakuum durch Spiegel noch kleinere Strukturen (22nm, 16nm)
[5] Elektronenstrahl- und Ionenlithografie: Parallele, fokussierte Ionenstrahlen (Teilchenstrahlen) erzeugen Leitungen unter 20nm;
[6] Nano-Imprint-Lithografie: Anstatt Licht oder Strahlung wird ein Prägeverfahren eingesetzt, mit dem theoretisch Strukturen bis unter 6nm erzeugt werden können.

Beispiele:
[7] 90nm: ab 2003;
[8] 65nm: ab 2005;
[9] 45nm: ab 2007 (zB AMD quad-core Shanghai Opterons);
[10] 32nm: ab 2009 (zB Intel Core i7 980x Processor Extreme Edition);
[11] 22nm: ab 2011
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Frage 843
Prozessor, Intel Core i3
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR
Intel Core i3
Ende 2008 wurde die Core-2-Familie durch die Core-i-Serie des Herstellers Intel abgelöst.
Core i3-Prozessoren (siehe Schemagrafik) der 2. Generation gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit Taktraten zwischen 1,30 GHz (zB Intel Core i3-2357M) und 3,40 GHz (zB Intel Core i3-2130). Sie sind relativ preisgünstig und gelten deshalb als Einsteigerklasse im Notebookbereich. Notebooks mit i3-Porzessoren (zB Intel Core i3-2350M) sind vor allem Allround- , aber auch Multimedia-Notebooks.
Diese Prozessoren aus dem Jahre 2011 sind Dual-Core-Prozessoren mit 32 nm - Technologie (Codename "Sandy Bridge") und haben einen L3-Cache oder Smart Cache von 3 MB. Die Übertaktung ist nicht aktiviert, die beiden Kerne können jedoch durch Hyperthreading 4 Threads gleichzeitit abarbeiten. Maximal können 16 GB bzw. 32 GB RAM-Bausteine vom Typ DDR3-1066/1333 eingebaut werden. 64 Bit - Systeme werden unterstützt.
Bei den meisten i3-Prozessoren ist ein Grafikchip (Intel HD Graphics 2000 oder 3000) integriert.
Prozessoren für mobile Geräte (zB Notebooks) haben am Ende der Namensbezeichnung den Zusatz "M" für "Mobile" (zB Intel Core i3-2370M).
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Frage 844
Prozessor, Intel Core i5
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR
Intel Core i5
Intel Core i5-Prozessoren der 3. Generation gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit Taktraten zwischen 2,5 GHz (zB Intel Core i5-3210M) und 3,4 GHz (zB Intel Core i5-3570K). Core i5-Prozessoren sind sowohl in Notebooks der Mittelklasse als auch in PCs eingebaut.
Diese Prozessoren aus dem 2. Quartal des Jahres 2012 sind Prozessoren mit 22 nm - Technologie (Codename "Ivy Bridge"). Sie sind entweder Dual-Core Prozessoren mit 2 Kernen (zB Intel Core i5--3320M) oder Quad-Core-Prozessoren mit 4 Kernen (zB Intel Core i5-3470) und haben einen L3-Cache oder Smart Cache von 3 MB (bei 2 Kernen) oder 6 MB (bei 4Kernen).
Durch Hyperthreading können 4 Threads gleichzeitiig abgearbeitet werden. Die Turbo-Taktfrequenz (Übertaktung) kann mit der Intel Turbo-Boost-Technik auf 3,1 GHz bis 3,8 GHz gesteigert werden. Maximal können 32 GB RAM-Bausteine vom Typ DDR3/L/-RS 1333/1600 eingebaut werden. 64 Bit - Systeme werden unterstützt.
Bei den i5-Prozessoren ist ein Grafikchip (Intel HD Graphics 2500 oder 4000) integriert.
Modelle mit dem Zusatz "T" bei der Namensbezeichung gelten als besonders stromsparend. Die Buchstaben "M" stehen für "Mobile" bei Dual-Core-Notebookcomputer und "QM" für "Quadcore Mobile" bei Quad-Core-Notebookcomputer
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Frage 845
Prozessor, Intel Core i7
EDV  IT HARDWARE  PROZESSOR
Intel Core i7
Intel Core i7-Prozessoren der 3. Generation gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit Taktraten zwischen 2,3 GHz (zB Intel Core i7-3610QM) und 3,5 GHz (zB Intel Core i7-3770K).
Core i7-Prozessoren sind sowohl in Notebooks der Spitzenklasse als auch in PCs eingebaut.
Diese Prozessoren aus dem 2. Quartal des Jahres 2012 sind Prozessoren mit 22 nm - Technologie (Codename "Ivy Bridge"). Sie sind Quad-Core-Prozessoren mit 4 Kernen und haben einen Intel Smart Cache von 8 MB.
Durch Hyperthreading können 8 Threads gleichzeitiig abgearbeitet werden. Die Turbo-Taktfrequenz (Übertaktung) kann mit der Intel Turbo-Boost-Technik auf 3,3 GHz bis 3,9 GHz gesteigert werden. Maximal können 32 GB RAM-Bausteine vom Typ DDR3/L/-RS 1333/160 bzw. DDR3-1333/16000 eingebaut werden. 64 Bit - Systeme werden unterstützt.
Bei den i7-Prozessoren ist ein Grafikchip (Intel HD Graphics 4000) integriert.
Modelle mit dem Buchstaben "T" sind energieoptimiert, mit dem Buchstaben "S" leistungsoptimiert und bei Modellen mit dem Buchstaben "K" ist der Takt nicht gesperrt. Die Buchstaben "QM" stehen für "Quadcore Mobile" bei Notebookcomputer
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Schnittstellen
EDV  IT HARDWARE  GRAFIKKARTEN Hardwareschnittstellen
Die Verbindung zwischen Grafikkarten und Computer erfolgt ĂĽber Hardwareschnittstellen.
Die ältesten sind ISA und VESA Local Bus. Dann folgte AGP und die aktuelle Schnittstelle ist PCI-Express, welche möglicherweise von PCI-X allmählich verdrängt wird.
PCI-X ist eine Weiterentwicklung der PCI-Schnittstelle und ist aufgrund der 64 Bit Busbreite theoretisch schneller als PCI-Express.
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Grafikspeicher
EDV  IT HARDWARE  GRAFIKKARTEN Grafikspeicher
Im Grafikspeicher werden die Grafikdaten abgelegt. Für hohe Bildauflösung, große Farbtiefe und Rendering werden Grafikspeicher mit 256MB bis 2048MB erzeugt.
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Frage 872
Speichergerät, SSD (Solid State Drive), Solid-State-Platten, Flash-basierte Speicherplatte
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT DATENTRÄGER Solid-State-Platten (SSD = Solid State Drive)
Solid-State-Platten sind Speichergeräte, die die Daten in Flashspeicher-Modulen ablegen. Sie sind lautlos, haben keine beweglichen Teile und sind daher robuster, verbrauchen weniger Strom und sind schneller als herkömmlche Festplatten (HDD). Die Daten werden durch elektrische Impulse erzeugt und bleiben auch nach dem Ausschalten erhalten, Da eine Flashzelle (Speicherzelle) nicht beliebig oft beschrieben werden kann, sorgt ein Controller für das gleichmäßige Beschreiben aller Speicherzellen. Gelesen können die Daten allerdings beliebig oft werden. Zur Zeit haben SSD im Vergleich zu großen Festplatten noch eine geringe Speicherkapazität (handelsüblich bis ca. 1 TB)

SSD gibt es in folgenden Varianten:
[2] 3,5-Zoll-Platten: (selten), intern und extern, vor allem für PCs
[2] 2,5-Zoll-Platten: (häufigstes Format, siehe Schema-Grafik), intern und extern, vor allem für Notebooks und Tablets sowie als mobiles esternes Speichergerät
[3] 1,8-Zoll-Platten:, intern und extern, vor allem für Subnotebooks
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Frage 887
Datenträger, Speicherkarte, Multimedia Card (MMC)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT DATENTRÄGER
MMC (Multimedia Card)

Die Multimedia Card (MMC) ist eine digitale Speicherkarte (siehe schematische Grafik), die zB in Digitalkameras, Handys, MP3-Player oder PDAs verwendet wird. Sie 24mm x 32mm x 1.4mm groß und hat eine Speicherkapazität bis zu 8.GB. Die MultiMediaCard Association (MMCA) ist ein Industriegremium, das für die entwicklung und Weiterentwicklung der MMC zuständig ist. Im Gegensatz zur ursprünglichen maximalen Übertragungsrate von 2,5Mbyte/s sind jetzt theoretisch 52Mbyte/s möglich. MMC-Karten nach dem Standard 3.x sind kompatibel zur SD-Karten und können daher teiweise auch in Geräten für SD-Karten verwendet werden.
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Frage 889
Datenträger, Speicherkarte, Secure Digital Memory Card (SD)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT DATENTRÄGER
SD Memory Card

Die Secure Digital Memory Card (SD) eine digitale Speicherkarte (siehe schematische Grafik) für den Einsatz in digitalen Kameras und Cacordern, Audioaufnahemgeräten, MP3-Playern und anderen digitalen Gerätem. Sie ist eine der am meisten genutzen digitalen Speicherkarten und wurde auf der Basis von MMC-Spericherkarten von der Firma SanDisk 2001 entwickelt. Mit ihren Abmessungen von 24mm x 32mm x 2,1mm groß ist sie nur ein wenig dicker als die MMC-Karte.. Die Speicherkapazität der herkömmlichen SD-Karte beträgt bis zu 16 GB. Die Schreibgeschwindigkeiten wurden laufend erhöht und betragen bis zu 30 Mbit/s. Durch einen Schieber auf der Kartenschmalseite kann der Schreibschutz ein- und ausgeschaltet werden.
Verbesserte Versionen und Nachfolger der SD-Karte (SDHC, SDXC) mit schnelleren Übertragungsraten und größeren Kapazitäten sind verfügbar.
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Frage 888
Datenträger, Speicherkarte, Memory Stick (MS)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT DATENTRÄGER
MS (Memory Stick)

Der Memory Stick (MS) ist eine digitale Speicherkarte (siehe schematische Grafik), die von Sony entwickelt wurde und seit 1998 erhältlich ist. Memory Sticks von Sony werden daher vor allem in Sony-Geräten eingesetzt wie zB in digitalen Kameras und Camcordern. Der Memory Stick ist 50mm x 21,5mm x 2,8mm groß, hat eine maximale Lesegeschwindigkeit von ca. 20 Mbit/s und ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Die größte Speicherkapazität hat derzeit (2012) der der Memory Stick Pro DUO mit bis zu 32 GB.
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Frage 618
Festplatten, Datensicherheit, RAID, Ăśbersicht
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER Datensicherheit, RAID, Übersicht
RAID (englisch: Redundant Array of Independent Disks = redundante Anordnung unabhängiger Festplatten) ist ein Verfahren zur Steigerung der Datensicherheit bei Festplatten. Dabei bilden zwei oder mehr Festplatten, auf denen Daten parallel bzw. redundant gespeichert werden, einen Verbund (Array). Die Datenverwaltung erfolgt mit Hilfe einer Software (Software-RAID, Striping) oder einer Hardware, einem RAID-Controller (Hardware-RAID).

Die RAID-Systeme werden je nach Verfahren in unterschiedliche RAID-Levels eingeteilt:
RAID 0 (RAID Level 0): Eigentlich keine Steigerung der Datensicherheit, da die Daten lediglich auf zwei oder mehr Festplatten verteilt, in Blöcken (strips) zerlegt und parallel und meistens schneller gespeichert werden.
RAID 1 (RAID Level 1, Mirroring = Spiegelung): Alle Daten werden gleichzeitig (Redundanz) auf zwei oder mehreren Festplatten gespeichert. Bei Ausfall einer Festplatten sind die Daten auf der anderen Festplatte verfĂĽgbar.
RAID 2, 3 und 4 (RAID Level 2, 3 und 4 ): Außer der Speicherung von Daten auf zwei oder mehreren Festplatten werden hier zusätzliche Verfahren eingesetzt, die sich auf Fehler bzw. Schreib- und Lesefehler auf den einzelnen Festplatten im Verbund beziehen. Bei Ausfall einer Festplatte können Daten mit Hilfe von Prüfsummen wiederhergestellt werden.
RAID 5 (RAID Level 5 ): Auf drei oder mehr Festplatten werden Daten-Blöcke (Stripes) gespeichert (analog zu RAID 0). Aufgrund von zusätzlich gespeicherten Kontrolldaten, den Paritätsinformationen, können beim Ausfall einer Festplatte Daten wiederhergestellt werden. RAID 5 kombiniert die Geschwindigkeit von RAID 0 mit der Datensicherheit von RAID 1.
RAID 10 (RAID Level 0+1, RAID 0+1, RAID 0/1 ): Auf mindestens vier Festplatten werden die Daten gesichert. Auf jeweils zusammengehörigen Festplatten werden die Daten verteilt (Striping), welche zusätzlich auf der anderen Festplattengruppe gespeichert werden (Mirroring = Spieglung).
Weitere RAID-Techniken, die einer Weiterentwicklung und/oder Kombination anderer RAID-Verfahren darstellen sind zB:
RAID 6 und 7; RAID 1E und 1E0; RAID 50, 51, 53, 55, 5E und 5DP; RAID(n,m) (RAID^n, RAID n+m) -> Bei letzterem System können fast beliebig viele Festplatten eingesetzt werden (n = Anzahl der eingesetzten Festplatten, m = Anzahl der Festplatten, die ausfallen dürfen).
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Frage 1304
Datententräger, Festplatte, Perpendicular Magnetic Recording (PMR)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER Perpendicular Magnetic Recording (PMR)
Perpendicular Magnetic Recording (PMR) ist ein Verfahren zur Magnetisierung von Festplatten. Dabei werden die [1] Magnetpartikel in der Speicherschicht [Recording Medium] senkrecht zur Oberfläche der Festplatte ausgerichtet, sodass die Magnetisierung in größere Tiefen reicht. Die [2] Zusatzschicht [Soft Underlayer] unterhalb der Speicherschicht dient zum magnetischen Rückfluss. Der schmale [3] Schreibkopf [Write Head] erzeugt höhere Feldstärken. Der [4] Lesekopf [Read Head] wird in möglichst geringem Abstand zum Lesekopf angeordnet.

Bei der früher verwendeten Longitudional Magnetic Recording (LMR) wurden die Magnetpartikel in Längsrichtung ausgerichtet. Durch PMR kann im Gegensatz zu LMR eine größere Speicherdichte werden, wodurch Daten bis zu einem Terabit pro Quadratzoll gespeichert werden können. Das bedeutet, dass luftgefüllte Festplatten mit PMR zur Zeit etwa eine Speicherkapazität von 8 TB (Terabyte) haben können.
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Frage 1324
Datententräger, Festplatte, Shingled Magnetic Recording (SMR)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER Shingled Magnetic Recording (SMR)
Shingled Magnetic Recording (SMR) ist ein Verfahren zur Magnetisierung von Festplatten mit einer höheren Speicherdichte. Die [1] magnetischen Spuren liegen noch einger beisammen als bei herkömmlichen Festplatten. Der relativ breite [2] Schreibkopf beschreibt nicht nur die eigenen Spuren, sondern teilweise auch die daneben liegende Spuren, sodass sie sich wie Dachschindeln (shingle) [3] überlappen. Durch das überlappend beschreibende Verfahren werden die zu [4] lesenden Spuren dünner. Der dünnere [5] Lesekopf kann jedoch diese dünneren Spuren lesen.
Weil die Spuren durch SMR häufiger bschrieben werden müssen und die Schreibgeschwindigkeit dadurch langsamer wird, werden Daten in [6] Puffern (Cache) zwischengespeichert und die Spuren in Ruhephasen endgültig beschrieben.
Durch die besonders eng zusammen liegenden Spuren kann die Speicherkapazität um bis zu 25% erhöht werden.
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Frage 1013
Datenträger, DVD, Glas-DVD, GlassMasterDisc
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER Glas-DVD
Die Glas-DVD bzw. GlassMasterDisc ist eine DVD aus hitzebeständigem Spezialglas, das Daten dauerhaft und besonders langlebig speichern soll. Die Daten werden durch einen Laserstrahl als Vertiefung digital in der Glasoberfläche gebrannt und sollen von jedem DVD- und Blue-Ray-Player lesbar sein. Die Speicherkapazität beträgt derzeit wie bei handelsüblichen DVDs 4,7 Gigabyte.

Anmerkung: Die Firma Sylex aus Deutschland stellt solche Glas-DVDs her.
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Frage 195
BD (Blue-ray Disc)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER BD (Blue-ray Disc)
BD (Blue-ray Disc) ist ein optisches Speichergerät und gilt als Nachfolgerin der DVD. Die Daten werden mit einem "blauen" (eigentlich violetten) Laser geschrieben bzw. gelesen. Die aktuelle Speicherkapazität beträgt zwischen 25 und 50 GByte. Dadurch ist BD besonders für hoch auflösende Videos geeignet.
Die Blue-ray Disc gibt es in drei Varianten: BD-ROM (nur lesbar), BD-RE (wieder beschreibbar) und BD-R (einmal beschreibbar). Neue sechs- bis achtschichtige Datenträger werden 200GByte und mehr speichern können.
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Frage 150
Dual-Layer, Double-Layer, DVD-R DL, DVD+R DL
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER Dual-Layer, Double-Layer, DVD-R DL, DVD+R DL
Dual-Layer-DVDs haben durch die Verwendung von zwei Speicherschichten gegenüber der herkömmlichen DVD mit einer Speicherschicht fast die doppelte Speicherkapazität.
Im Handel sind üblicherweise Dual-Layer DVDs mit einer Kapazität von ca. 8,5 GByte (Standard DVD-9 ), die sich nur auf einer Seite der Disk befinden und zwar in den Versionen DVD-R DL (bezeichnet als Dual-Layer) und DVD+R DL (bezeichnet als Double-Layer).

DVDs mit dem Standard DVD-18 haben auf beiden Seiten je zwei Speicherschichten und können daher bis zu 17 GByte speichern.
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HD DVD (High Definition DVD)
EDV  IT HARDWARE  SPEICHERGERÄT & DATENTRÄGER HD DVD (High Definition DVD)
HD DVD (High Definition DVD)ist ein optisches Speichermedium, das als Nachfolger für die DVD entwickelt wurde. Die Produktion wurde 2008 jedoch eingestellt. Sie hat eine Speicherkapazität von 15 bis 30 GByte.
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Frage 609
Cache, Puffer-Speicher, Prozessor-Cache, L1-Cache, L2-Cache, L3-Cache
EDV  IT HARDWARE  SPEICHER Cache
Caches sind Puffer-Speicher (Zwischenspeicher), die Inhalte für einen schnelleren Zugriff zwischenspeichern. Der Prozessor (Core) holt Befehle oder Daten zuerst aus dem Cache. Wenn die benötigten Informationen im Cache nicht vorhanden sind, greift der Prozessor auf den langsameren RAM zu. Große Caches sind daher von Vorteil.

L1-Cache (First-Level-Cache): Er ist relativ klein (bis 64 kByte) und enthält die am häufigsten benötigten Befehle.
L2-Cache (Second-Level-Cache): Hier werden Daten des RAM (Arbeitsspeicher) zwischengespeichert.
L3-Cache (Third-Level-Cache): Er wurde in Verbindung mit den Multicore-Prozessoren eingefĂĽhrt (ca. 2 MB bis 8 MB) und koordiniert zB die Caches der Prozessor-Kerne (Datenkonsistenz).

Inklusive-Cache: Daten sind parallel im L1-Cache, L2-Cache und L3-Cache vorhanden.
Exclusive-Cache: Cache steht nur fĂĽr den zugeordneten Prozessor-Kern zur VerfĂĽgung.
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RAM, SDRAM. DDR1, DDR2, DDR3
EDV  IT HARDWARE  SPEICHER RAM, SDRAM. DDR1, DDR2, DDR3
[1] RAM (Random-Access-Memory) ist die Bezeichnung für Arbeitsspeicher für Computer oder Grafikchips, die einen schnellen Zugriff auf die Daten ermöglichen.
[2] SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access Memory): gehören zu den ersten schnellen Speichermodulen, dessen Takt vom Speicherbus abhängig ist (zB Speichertakt 133 MHz -> Datenrate pro Modul 1,06 GB/s)
[3] DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory) [Schema-Grafik]: können bei gleicher Taktung fast doppelt so viele Daten je Zeiteinheit übertragen (zB Speichertakt 133 MHz -> Datenrate pro Modul 2,1 GB/s)
[4] DDR2-SDRAM [Schema-Grafik]: sind eine Weiterentwicklung von DDR-SDRAM, wobei die DatenĂĽbertragungsrate wiederum verdoppelt wurde (zB Speichertakt 133 MHz -> Datenrate pro Modul 4,2 GB/s)
[5] DDR3-SDRAM [Schema-Grafik]: bei dieser derzeit neuesten RAM-Modulen wurde die DatenĂĽbertragungsrate bei geringerer Spannung nochmals gesteigert ((zB Speichertakt 133 MHz -> Datenrate pro Modul 8,5 GB/s)
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Frage 936
Hardware, Zeigegerät, Computermaus, Grundlagen
EDV  IT HARDWARE  EINGABEGERÄT Computermaus - Grundlagen
Eine [1] Computermaus ist ein Zeigegerät. mit dem Eingaben gemacht, Elemente auf dem Bildschirm angeklickt und Objekte über den Bildschirm (zB ein Cursor) über den Bildschirm geführt werden. Die Bedienung und Eingabe erfolgt über [2 Maustasten und meistens zusätzlich über ein [3] Scrollrad. Grundsätzlich können folgende Typen von Computermäusen unterschieden werden:
[4] Mechanische Maus: Mausbewegungen werden über eine Gummikugel und sich drehende Walzen auf den Bildschirm übertragen. Mechanische Mäuse gehören zu den ersten Zeigegeräten für Computer.
[5] Optische Maus: Eine Leuchtdiode auf der Mausunterseite sendet einen Lichtstrahl auf den Untergrund (zB Schreibtisch). Aufgrund der Licht-Reflexionen berechnet ein Prozessor die Mausbewegungen.
[6] Lasermaus: Hier wird ein Laserstrahl ausgesendet und reflektiert, wobei aufgrund der Reflexionen ebenfalls Mausbewegungen berechnet werden. Lasermäuse arbeiten genauer als herkömmliche Mäuse.
[7] Kabellose Maus: Kabellose Mäuse sind optische Mäuse oder Lasermäuse. Die Signale werden jedoch nicht über ein Kabel, sondern über Funk (Bluetooth) oder Infrarot zum Computer übertragen. Wegen des Strombedarfs sind Batterien oder Akkus in den Mäusen eingebaut.
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Frage 937
Hardware, Zeigegerät, Trackball (Rollkugel), Grundlagen
EDV  IT HARDWARE  EINGABEGERÄT Trackball - Grundlagen
Ein [1] Trackball (Rollkugel) ist ein Zeigegerät.zur Cursorsteuerung auf dem Bildschirm. Sie funktioniert wie eine fix montierte umgekehrte mechanische Maus, bei der die Rollkugel direkt mit den Fingern bewegt wird. Die Bewegungung der Kugel wird über Wellen und Lichtschranken zum Computer übertragen.
Trackballs gibt es meistens in Verbindung mit [2] Tasten oder sie sind in Computermäusen, Tastaturen oder anderen Steuergeräten eingebaut.
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Frage 938
Hardware, Zeigegerät, Touchpad, Grundlagen
EDV  IT HARDWARE  EINGABEGERÄT Touchpad - Grundlagen
Ein [1] Touchpad ist ein Zeigegerät mit einer berührungsempfindlichen Fläche, wobei.zur Cursorsteuerung auf dem Bildschirm der Finger benutzt wird. Die Position des Fingers auf dem Touchpad wird mittels gitterförmig angeordneten Elektroden bestimmt. Dabei wird mit Hilfe eines Schaltkreises die elektrische Kapazizät zwischen den Elektroden ermittelt. Der Finger wirkt durch seinen "Wassergehalt" als zusätzliche Elektrode und verändert die elektrische Kapazität (kapazitives Wirkungsprinzip).
Bei den meistenTouchpads wird einmal Tippen als einmal Klicken und zweimal Tippen als Doppelclick gewertet. Cursorbewegungen und Tippen werden zum Display oder Monitor. bzw zum Computer übertragen.
Neue Touchpads können vielfach auch ein "Wischen" über die Oberfläche oder eine Berührung mit mehreren Fingern auswerten. Touchpads sind vor allem in Notebooks und Netbooks als Mausersatz eingebaut und haben meistens zusätzlich zwei Tasten, die wie eine [2] linke ("Click") und eine [3] rechte ("Doppelclick", "Enter") Maustaste funktionieren.
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Frage 829
Tablet-PC, iPad, Ăśbersicht
EDV  IT HARDWARE  MOBILE COMPUTER iPad von Apple
Das iPad (iPad 1) von Apple (Symbolgrafik), ein Tablet-PC, wurde erstmals 2010 vorgestellt und produziert. 2011 folgte das iPad2, seit dem Frühjahr 2012 ist "The new iPad" ("iPad 3") erhältlich.

[1] iPad Modelle: iPad 2 Wi-Fi und The new iPad Wi-Fi: für Internetverbindung über WLAN; iPad 2 Wi-Fi + 3G und The new iPad Wi-Fi + 4G:für Internetverbindung über WLAN und Mobiltelefonnetze;
[2] Abmessungen und Gewicht: ca. 19cm breit, ca. 24cm hoch, ca. 9mm dick; iPad 2: ca 0,6kg, The new iPad:ca 0,7kg;
[3] Systemerfordernisse: Betriebssystem iOS von Apple, Internetverbindung, Apple ID
[4].Bedienung erfolgt über berührungsempfindlichen, 9.7 Zoll großen Bildschirm (Touch-Screen), sowohl im Hoch- als auch im Querformat verwendbar.
[5].Bildschirmauflösung: iPad 1 und iPad2: 1024 x 768 Pixel, "The new iPad": 2048 x 1536 Pixel;
[6].Speicher: 16 GB, 32 GB oder 64 GB;
[7].Arbeitsspeicher: iPad 1: 256 MB, iPad 2: 512 MB, "The new iPad": 1024 MB;
[8] Prozessor: iPad 1: Apple A4 (1GHz, Single-Core). iPad 2: Apple A5 (1GHz, Dual-Core), "The new iPad": Apple ASX (1GHz, Dual-Core, Grafik: Quad-Core)
[9] Kameras: iPad 2: vorn VGA - hinten 720p, "The new iPad": vorn VGA - hinten 5 Megapixel für Foto und 1080p für Video;
[10] Videoformate: Auflösung bis zu 1080p, H.264 bzw. MPEG-4, MOV-Dateien;
[11] Audioformate:AAC (AAC , HE-AAC, Protected AAC von iTunes Store), MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV;
[12] Stromversorgung:Lithium-Polymer-Akkus für max. 10 Stunden, Dock-Connector zum Aufladen des Akkus;
[13] Kommunikation: Internet: WLAN ( Wi-Fi 802.11a/b/g/n), Mobiltelefonnetze: iPad 2: UMTS/HSDPA/HSUPA und GSM/EDGE - "The new iPad" UMTS/HSPA/HSPA+/DC-HSDPA, GSM/EDGE und LTE: Bluetooth für mobile Geräte und Stereo-Kopfhörer; eingebaute Lautsprecher und Mikrofon;
[14] Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Dock-Connector (auch zum Synchronisieren mit PC), Adapter von Apple (Camera Connection Kit) für USB-Anschlüsse (Kamera, SD-Card), Adapter von Apple (Digital AV Adapter) für HDMI, VGA-Adapter von Apple für Anschluss an Monitor oder Beamer;
[15] Software:Installierte Standardprogramme (integrierte Apps), zusätzliche Programme bzw. Apps sind in den Apple Stores erhältlich, Apple-Software iTunes: Multimediadateien an andere Computer und Mobiltelefone (iPhone) übertragen, iCloud (Cloud-Dienst von Apple): Daten (zB Fotos) online mit Apple-Geräten und Windows-Rechner synchronisieren;
[16] Besonderheiten im iPad integriert (Beispiele):: Digital-Kompass, Lichtsensor, Gyroskop, Beschleunigungssensor;

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Frage 517
Netbook (Mini-Notebook), Definition
EDV  IT HARDWARE  MOBILE COMPUTER Netbook
Ein Netbook (Mini-Notebook) ist ein kleines Notebook, das sich vom Notebook vor allem durch den geringeren Preis und u.a. durch Folgendes unterscheidet:
[1] Kleinere Abmessungen (zB L=25cm, B=18cm) - geringeres Gewicht (ca. 1kg);
[2] Geringere Rechenleistung bei geringerem Stromverbrauch;
[3] Kleineres Display mit geringerer Auflösung;
[4] Kein optisches Laufwerk (zB kein DVD-Laufwerk);
[5] Festplatten mit geringerer Speicherkapazität;

Wie bei Notebooks ist in Netbooks beispielsweise Folgendes integriert:
[6] WLAN (Wireless LAN);
[7] Vollwertige Tastatur;
[8] Meistens auch Bloototh;
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Smartphone, Definition
EDV  IT HARDWARE  MOBILE COMPUTER Smartphone
Als Smartphone wird ein Mobil-Telephon bezeichnet, das einen hohen Funktionsumfang besitzt und sich immer mehr zum "Miniatur-Computer" (PDA) entwickelt.
Smartphones haben zB folgende Merkmale:
Telefonieren (natĂĽrlich), Touchscreen, Internetanbindung (zB ĂĽber UMTS, WLAN), GPS-Navigation, Foto- und Videoaufnahme, groĂźes Display (zB 43, Zoll), unterschiedliche spezielle Software (zB Applets fĂĽr verschiedene Funktionen) usw.

FĂĽr Smartphones wurden eigene Prozessoren und Betriebssysteme fĂĽr geringen Ressourcenverbrauch und langer Akku-Laufzeit entwickelt.
Beispiele fĂĽr Smartphones der Spitzenklasse:
Apple: iPhone 4 und iPhone 5
Samsung: Galaxy S II
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Frage 1189
Audio, Lautsprecherkonfiguration, Stereo
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Lautsprecherkonfiguration, Stereo
Bei der Aufstellung von Stereolautsprechern ist nicht nur der Abstand der Lautsprecher zu der hörenden Person, sondern es sind auch die Wandabstände, die Abstände der Lautsprecher zueinander, die Ausgangsleistung und Verstärkerleistung der Lautsprecher, die Raumgröße und die Raumakustik (zB Nachhallzeit) zu berücksichtigen.

Hinweise zur Stereo-Lautsprecherkonfiguration (lt. Grafik):>
[1] Position der hörenden Person
[2] Eventuell TV-Gerät, Monitor, Projektionsfläche
[3] Linker Lautsprecher mit Schallrichtung
[4] Rechter Lautsprecher mit Schallrichtung
[5] Seitliche Wandabstände je nach Raumgröße, min. 0,5m
[6] Hintere Wandabstände je nach Raumgröße, zB 1,3m
[7] Hörabstand (Abstand zu den Lautsprechern) je nach Raumgröße ca. 2 bis 4m, min. jedoch 1,75m, auch in Relation ze den Lautsprecherabständen
[8] Lautsprecherabstand (Abstand zwischen den Lautsprechern) in Relation zum Hörabstand: Lautsprecherabstand = max. 1,2 x Hörabstand (zB Hörabstand = 2m -> Lautsprecherabstand = max. 1,2 x 2m = max. 2,4m)
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Frage 1191
Audio, Lautsprecherkonfiguration, Quadrophonie
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Lautsprecherkonfiguration, Quadrophonie
Die Quadrophonie wurde in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrtausends entwickelt, um räumliches Hören zu ermöglichen. Über vier Mikrophone werden die Tonaufnahmen aufgenommen und in vier Spuren (zB in vier Spuren eines Bandes) gespeichert und bei der Wiedergabe wieder in vier getrennten Kanälen auf die vier quadratisch angeordneten Lautpsprechern wiedergegeben.

Quadrophonie-Lautsprecherkonfiguration (lt. Grafik):
[1] Position der hörenden Person
[2] Eventuell TV-Gerät, Monitor, Projektionsfläche
[3] Linker Lautsprecher vorne mit Schallrichtung
[4] Rechter Lautsprecher vorne mit Schallrichtung
[5] Linker Lautsprecher hinten mit Schallrichtung
[6] Rechter Lautsprecher hinten mit Schallrichtung
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Frage 1193
Audio, Lautsprecherkonfiguration, Surround-Sound 5.1 mit Subwoofer
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Lautsprecherkonfiguration, 5.1
Das System Surround-Sound 5.1 entwickelte sich aus der Kinotechnik und verbreitete sich gemeinsam mit der DVD. Über sechs Lautsprecher werden bei der Aufnahme sechs Tonspuren aufgezeichnet. Bei der Wiedergabe wird die Audioaufnahme über fünf Hauptkanäle mit dem hörbaren Frequenzbereich (20 - 20.000 Hz) an die fünf Hauptlautsprecher und über einen Tieftoneffektkanal die tiefen Frequenzen (20 . 120 Hz) an den Tieftonlautsprecher (LFE = "Low Freqency Effects" oder "Low Freqency Enhancement") bzw. Subwoofer [Bassbox] gesendet. Der Abstand der hörenden Person sollte zu allen Hauptlautsprechern gleich groß sein.

Surround-Sound 5.1 - Lautsprecherkonfiguration (lt. Grafik):
[1] Position der hörenden Person
[2] Eventuell TV-Gerät, Monitor, Projektionsfläche
[3] Linker Lautsprecher vorne (Front Left) mit Schallrichtung
[4] Rechter Lautsprecher vorne (Front Right) mit Schallrichtung
[5] Linker Lautsprecher hinten (Rear Left, Left Sourround) mit Schallrichtung
[6] Rechter Lautsprecher hinten (Rear Right, Right Sourround) mit Schallrichtung
[7] Zentraler Lautsprecher vorne (Center Front Speaker) mit Schallrichtung
[8] Tieftonlautsprecher (LFE, Subwoofer) für Bässe mit Schallrichtung

[9] Gleicher Abstand zu den fünf Hauptlausprechern
Anmerkung Als Mehrkanal-Tonsysteme werden zB -> Dolby Digital oder DTS verwendet.
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Frage 1195
Audio, Lautsprecherkonfiguration, Surround-Sound 6.1 mit Subwoofer
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Lautsprecherkonfiguration, 6.1
Das System Surround-Sound 6.1 ist eine Erweiterung des Surround-Sound 5.1, um einen besseren räumlichen Klangeindruck zu gewinnen. Ein zusätzlicher hinterer Center-Lautsprecher wird durch einen Kanal, der sich aus den beiden hinteren rechten und linken Kanälen errechnet, versorgt.

Surround-Sound 6.1 - Lautsprecherkonfiguration (lt. Grafik):
[1] Position der hörenden Person
[2] Eventuell TV-Gerät, Monitor, Projektionsfläche
[3] Linker Lautsprecher vorne (Front Left) mit Schallrichtung
[4] Rechter Lautsprecher vorne (Front Right) mit Schallrichtung
[5] Linker Lautsprecher hinten (Rear Left, Left Sourround) mit Schallrichtung
[6] Rechter Lautsprecher hinten (Rear Right, Right Sourround) mit Schallrichtung
[7] Zentraler Lautsprecher vorne (Center Front Speaker) mit Schallrichtung
[8] Tieftonlautsprecher (LFE, Subwoofer) für Bässe mit Schallrichtung
[9] Zentraler Lautsprecher hinten (Center Back) mit Schallrichtung
[10] Gleicher Abstand zu den fünf Hauptlausprechern
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Frage 1197
Audio, Lautsprecherkonfiguration, Surround-Sound 7.1 mit Subwoofer
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Lautsprecherkonfiguration, 7.1
Beim System Surround-Sound 7.1 iwerden im Vergleich zum Surround-Sound 5.1 im hinteren Bereich zwei zusätzliche Lautzsprecher eingesetzt, um noch bessere räumliche Klangerlebnisse zu erzielen. Hier werden sieben Kanäle für die vorderen, seitlichen und hinteren Lautsprecher und ein Tieftonkanal (LFE-Kanal) für den Subwoofer verwendet.

Surround-Sound 7.1 - Lautsprecherkonfiguration (lt. Grafik):
[1] Position der hörenden Person
[2] Eventuell TV-Gerät, Monitor, Projektionsfläche
[3] Linker Lautsprecher vorne (Front Left) mit Schallrichtung
[4] Rechter Lautsprecher vorne (Front Right) mit Schallrichtung
[5] Linker Lautsprecher seitlich (Left Sourround) mit Schallrichtung
[6] Rechter Lautsprecher seitlich (Right Sourround) mit Schallrichtung
[7] Zentraler Lautsprecher vorne (Center Front Speaker) mit Schallrichtung
[8] Tieftonlautsprecher (LFE, Subwoofer) für Bässe mit Schallrichtung
[9] Linker Lautsprecher hinten (Left Back Sourround) mit Schallrichtung
[10] Rechter Lautsprecher hinten (Right Back Sourround) mit Schallrichtung
[11] Gleicher Abstand zu den fünf Hauptlausprechern

Anmerkung Sinnvoll ist Surround-Sound 7.1 nur für große Räume. Mit Hilfe eines geeigneten Tonsystems (zB Dolby Pro Logic IIx) kann aus einer 5.1 Aufnahme das System 7.1 simuliert werden.
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Frage 198
Mikrofon, Mikrofonanschluss, XLR-Cannon-Stecker
EDV  IT HARDWARE  AUDIO XLR-Cannon-Stecker
Der XLR-Stecker bzw. Cannon-Stecker ist ein professioneller meist 3-poliger (ev. 5- oder 7-poliger) Audio-Stecker für den Mikrofonanschluss und andere Audio-Geräte. Er ist robust und zuverlässig und kann sowohl für analoge als auch digitale Audiosignale verwendet werden. Die Abkürzung XLR steht für Screen (X) für Masse, Life (L) für das phasenrichtige Signal und Return (R) für das phasengedrehte Signal.
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Frage 200
Mikrofon, Mikrofonanschluss, Klinkenstecker
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Klinkenstecker
Der Klinkenstecker (engl.: Jack) ist ein weit verbreiteter Audio-Stecker (zB für Kopfhörer, Head-Sets, Lautsprecher und Mikrofone) zur Übertragung von Wechsel- oder Gleichspannung im Computerbereich. Die fehlende mechanische Verriegelung kann zu Kontaktproblemen oder sogar zum Lösen der Steckverbindung führen. Die Schaft-Durchmesser reichen von 2,5mm bis 6,35mm.
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Frage 199
Mikrofon, Charakteristik
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Charakteristik der Mikrofon-Typen
Die Charakteristik der Mikrofon-Typen beruht auf der Richtwirkung, d.h. der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit des Schalles in Abhängigkeit von der Richtung. Die Richtwirkung der Interferenz-Mikrofone beruht auf Interferenzeffekten. Schall, der von vorne kommt (zB beim Nieren-Typ) wird addiert und daher lauter aufgenommen, Schall, der von hinten oder seitlich kommt, wird subtrahiert und daher leiser.
Die Richtwirkung ist auch abhängig von der Frequenz. Hohe Töne, die von der Seite oder von hinten kommen werden bei Richtungsbetonten Mikrofonen wesentlich leiser als tiefe Töne aufgenommen. Interferenz-Mikrofone sollen genau auf den Mund des Sprechers zielen, da es sonst zu Verzerrungen kommen kann.

Folgende Mikrofon-Typen werden in bezug auf ihre Charakteristik unterschieden:
[1] Kugel,
[2] Niere,
[3] Superniere,
[4] Superniere/Keule,
[5] Keule,
[6] Acht.
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Frage 1198
Mikrofon, Grundlagen
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon, Grundlagen
Ein Mikrofon wandelt Schall in elektrische Spannungsimpulse um. Eine dünne, elastische Membran wird durch die Druckschwankungen des Schalls in Bewegung versetzt. Aus der Membran generiert ein Wandler eine Wechselspannung. Man kann je nach Wandlertyp grundsätzlich zwischen elektrostatischen bzw. Kondensatormikrofonen, elektrodynamischen Mikrofonen, piezoelektrischen Mikrofonen und Widerstandsmikrofonen bzw. Kohlemikrofonen unterscheiden.
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Frage 405
Mikrofon, elektrodynamisches Mikrofon, Tauchspulmikrofon
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Elektrodynamisches Mikrofon
Im elektrodynamischen Mikrofon bewegt die Membran eine Spule eines Magneten und erzeugt dadurch eine elektrische Spannung. Das dynamische Mikrofon braucht keine Stromversorgung und ist relativ unempfindlich. Beim Tauchspulenmikrofon ist die Membran fest mit einer Magnetspule verbunden, beim Bändchenmikrofon besteht die Membran aus sehr dünnen Aluminiumstreifen.
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Frage 1199
Mikrofon, Kondensatormikrofon, Elektretmikrofon
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Elektretmikrofon
Eine besondere Form des Kondensatormikrofons ist das Elektretmikrofon. Das Elektret, ein dauerelastisches Material, wird auf die vorgespannte Membran aufgebracht und bei der Herstellung dauerhaft elektrisch geladen. Die benötigte Spannung mit 1,5 Volt ist relativ gering. Elektretmikrofone sind die weltweit am häufigsten eingesetzten Mikrofone.
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Frage 386
Audio, Mikrofon, Kondensatormikrofon
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Kondensatormikrofon
Im Kondensatormikrofon bildet die Membrane, auf die der Schall auftrifft, zusammen mit einer festen Elektrode einen Kondensator. Die Bewegung der Elektrode im elektrostatischen Feld wird in eine elektrische Spannung umgewandelt. Vorteil ist die Impulstreue und der hohe Ausgangspegel, nachteilig ist die notwendige Spannungsversorgung.
Die Stromversorgung wird mit einer Batterie, einer Phantomspeisung (zB Audio-Mischpult) oder einen Netzanschluss hergestellt.
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Frage 1200
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Acht
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Acht
Der Mikrofon-Typ Acht hat folgende Charakteristik: Das Mikrofon wurde fĂĽr das MS/Stereo-Verfahren entwickelt.
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Frage 1201
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Keule
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Keule
Der Mikrofon-Typ Keule hat folgende Charakteristik: Das Mikrofon hat die beste Richtwirkung und kann auch laute Störgeräusche wie zB Straßenlärm unterdrücken. Nachteilig ist die dünne, höhenbetonte Aufnahmecharakteristik.
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Frage 1202
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Niere
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Niere
Der Mikrofon-Typ Niere hat folgende Charakteristik: Der Schall vor dem Mikrofon wird am stärksten aufgenommen, während der seitliche Schall nur etwa zur Hälfte aufgenommen wird. Hintergrundgeräusche werden reduziert.
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Frage 358
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Superniere
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Superniere
Der Mikrofon-Typ Superniere hat folgende Charakteristik: Der Schall vor dem Mikrofon wird besonders stark aufgenommen bzw. hat eine starke Richtwirkung, während der seitliche Schall nur etwa zur Hälfte aufgenommen wird. Hintergrundgeräusche werden sehr stark reduziert.
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Frage 1203
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Superniere/Keule
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Superniere/Keule
Der Mikrofon-Typ Superniere/Keule hat folgende Charakteristik: Das Mikrofon hat eine sehr starke Richtwirkung ohne den unteren Frequenzbereich zu beschneiden. Es wird häufig zum Angeln bei Filmaufnahmen eingesetzt.
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Frage 1204
Mikrofon-Typen, Charakteristik, Kugel
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon-Typ Kugel
Der Mikrofon-Typ Kugel hat folgende Charakteristik: Der Schall wird aus jeder Richtung gleich stark aufgenommen. Das Mikrofon ist u.a. geeignet fĂĽr die Aufnahme von Atmos oder als Ansteckmikrophon.
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Frage 1080
Audio, Audi-Mischpult (Ton-Mischpult) [Mixing Console, Mixer] (Audio-Mischer), Übersicht
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Audio-Mischpult (Audio-Mischer)
Mit einem [1] Audio-Mischpult [Mixing Console] bzw. Audio-Mischer werden verschiedene Audioquellen (Mikrofone, Musikinstrumente, Abspielgeräte...) über Audio-Eingänge zu einem oder mehrere Audio-Ausgangssignale zusammengefasst. Die Mischpulte sind normalerweise in verscheidene Funktionsbereiche aufgetelt. Durch das Mischpult können u.a. Lautstärke, Klangregler, Filter und Effekte für die einzelnen Audiokanäle oder Summenkanäle geregelt bzw. eingesetzt werden. Über die Ausgänge kann das Ergebnis der Audio-Mischung an Lautsprecher, Kopfhörer, Monitore oder Aufnahmegeräte ausgegeben werden.

Einteilung nach Audio-Signalen:
[2] Analoge Audio-Mischpulte (->Schemagrafik): Die analogen Audio-Quellen werden analog geregelt und analog (zB über XLR-Ausgänge) ausgegeben.
[3] Digitale Audio-Mischpulte: Sowohl analoge als auch digitale Audio-Quellen werden digital umgewandelt und geregelt (zB über Computer/Tablet) und digital oder analog ausgegeben

Einteilung nach Mischpultsystemen:
[4] Split-Mischpulte. Diese großen klassischen Mischpultanlagen bestehen aus drei grundlegenden Funktionsbereichen: Aufnahme, Master/Summen und Wiedergabe.
[5] Inline-Mischpulte (->Schemagrafik): Sie sind kleiner und kostengünstiger, weil Aufnahme und Wiedergabe
in den Mischpultkanälen zusammengelegt sind.

Wesentliche Funktionsbereiche:
[6] Mischpultkanäle [Channels, Channel Strips]
(Kanalzüge): Jeder [6A] Kanalzug [Channel Strip] hat einen oder mehrere Eingänge (XLR, Klinke, Cinch), Regler (zB Gain, Equalizer..), Schalter, Kontrollleuchten und Kanal-Fader zur Regelung des Kanalpegels.
[7] Master/Summen (Ausgangssektion, Master-Sektion): Die Audio-Signale der Mischpultkanäle werden hier zu einem oder mehrere Summen zusammengefasst und für die Audioausgabe, bei Stereoausgabe oft getrennt für linken und rechten Kanal, vorbereitet. Häufig werdem über Sub-Master Untergruppen gebildet und gemeinsam geregelt. Durch die [7A] Pegelanzeige wird das Ausgangssignal überwacht. Leuchtet es rot auf, ist der Ausgangspegel übersteuert.
[8] Anschlussfelder [Patchbay]: Man kann auch die Audioein- und -ausgänge für die Kanalzüge und die Ausgangssektion zu einem eigenen Funktionsbereich zusammenfassen. Dabei handelt es sich um analoge Schnittstellen (XLR, Klinke, Cinch) und bei digitalen Mischpulten auch um digitale Schnittstellen (zB HDMI, USB, LAN).
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Frage 1081
Audio, Audio-Mischpult, Gain-Regler (Line/Mic Gain) [Channel Input Gain], Trim/Gain
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Gain-Regler
Die Gain-Regler [Channel Input Gain] oben am Kanalzug eines Audio-Mischpultes regeln die Eingangsverstärkung bzw . Eingangsempfindlichkeit der angeschlossenen Audio-Quellen und stehen in Verbindung mit den Eingangsbuchsen. Die Mikrofone sind üblicherweise über die XLR-Buchsen (MIC-Eingang) angeschlossen, die anderen Audio-Quellen über Klinken oder Cinch-Buchsen (LINE-Eingang). Der Pegel des externen Gerätes wird durch den Gain-Regler dem internen Pegel des Mischers angepasst. Bei zu hoher Eingangsverstärkung wird das Signal im Kanal verzerrt bzw. übersteuert, bei zu niedriger Signalstärke muß an anderer Stelle der Pegel angehoben werden, was jedoch häufig zu störenden Nebengeräuschen führt.
Der Gain-Regelumfang liegt beispielsweise bei 60 dB.

Anmerkung Um das Eingangssignal sehen zu können, muss der SOLO-Schalter am Kanalzug gedrückt werden. Beim Soundcheck ist der Gain-Regler jedenfalls wichtig.
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Frage 1082
Audio, Audio-Mischpult, PEAK-Anzeige (CLIP-Anzeige), Spitzenpegel [PEAK]
EDV  IT HARDWARE  AUDIO PEAK-Anzeige
Die PEAK-Anzeige (CLIP-Anzeige) am Kanalzug eines Audio-Mischpultes leuchtet rot auf wenn der Spitzenpegel [PEAK] einen Grenzwert unterhalb der Übersteuerungsgrenze [Clippig] erreicht oder sogar die Übersteuerungsgrenze erreicht oder überschreitet. In diesem Fall soll der GAIN-Regler zurückgedreht werden, bis die rote PEAK-LED erlischt. Eine nur manchmal aufleuchtende PEAK-LED ist normalerweise nicht bedenklich. Bei den meisten PEAK-Anzeigen leuchtet die PEAK-LED auf, wenn die Signalspitzen 3dB bis 6dB unterhalb der Übersteuerungsgrenze liegen.

Anmerkung Bei bestimmten Mischern leuchtet die PEAK-LED ständig auf, wenn die SOLO-Taste gedrückt ist.
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE AUDIO AUDIO-MISCHER
Frage 1083
Audio, Audio-Mischpult, SOLO-Schalter, PFL [Pre Fader Listening] (Vorhören), AFL [After Fader Listening]
EDV  IT HARDWARE  AUDIO SOLO, PFL, AFL
[1] Mit dem SOLO-Schalter kann ein einzelner Kanal im Audomischer ausgewählt werden, während alle anderen Kanäle stumm geschaltet werden. Dadurch kann der Pegel eines Eingangssagnals (Mikrofon, Musikinstrument...) kontrolliert und zB mit dem GAIN-Regler geregelt werden. Werden mehrere SOLO-Schalter gedrückt, so sind nur die ausgewählten Kanäle zu hören.
[2] PFL [Pre Fader Listening]: In diesem Modus kann das Eingangssignal bzw. Kanalsignal vor dem Fader (Lautstärkenregeler), d.h. unabhängig von der Fader-Einstellung abgehört werden (zB über Kopfhörer). Dadurch kann die Signalqualität und Lautstärke von Musikinstrumenten und Lautsprechern unabhängig von den anderen Mischereinstellungen beurteilt werden.
[3] AFL [After Fader Listening]: Hier wird das Kanalsignal nach dem Fader (Lautstärkenregeler) abgehört, d.h. die Einstellung des Faders beeinflusst die Lautstärke des Solo-Signals. Diese Einstellung ist zB sinnvoll beim Mischen der Kanäle.

Anmerkung Bei den meisten Mischern kann zwischen dem Modus PFL und AFL für die SOLO-Funktion umgeschaltet werden, entweder durch eine MODE-Taste, oder durch Drücken oder Deaktivieren einer PFL- bzw. AFL-Taste. Einige Mischer stellen nur den PFL-Modus zur Verfügung. Daher ist die SOLO-Taste hier häufig direkt mit "PFL" beschriftet.
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