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Frage 421
Datenkommunikation, HDMI (High Dfinition Multimedia Interface)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION HDMI
HDMI (High Dfinition Multimedia Interface) überträgt digitale Video- und digitale Audiodaten in höchster Qualität ohne Kompression und ist somit u.a. auch für HDTV geeignet. Über Adapter können auch DVI-Daten übertragen werden.
Audiodaten können bis zu 24 Bit auf acht Kanälen übertragen werden. Die aktuelle Version HDMI 1.4a ( 2010 ) kann Videodaten bis zu 2160P bei 8,16 GBit/s übertragen.

Bei HDMI ist der Kopierschutz HDCP integriert, sodass die korrekte Datenübertragung nur funktioniert, wenn auch dieser Kopierschutz korrekt funktioniert.
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Datenkommunikation, HD-SDI (High Definition Serial Digital Interface)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION HD-SDI
HD-SDI (High Definition Serial Digital Interface) ist eine Schnittstelle zur Übertragung von hochauflösenden unkomprimierten digitalen Multimediadaten (zB für HDTV). Es können Video- und Audiodaten als auch Metadaten übertragen werden.
HD-SDI unterstützt die Videostandards 720p, 1080i und 1080p.
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Frage 360
Datenkommunikation, DVI (Digital Visual Interface), Single-Link, Dual-Link
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION DVI
DVI (Digital Visual Interface) ist ein Standard zur Übertragung von analogen und digitalen Bild- bzw. Videodaten. Dies betrifft vor allem neuere TFT-Monitore und Graphikkarten, aber auch Fernseher und DVD-Player sowie andere Geräte. Bei einer einfachen Bandbreite (Single-Link) beträgt die Übertragungsgeschwindigkeit ca. 3,7 Gbit/s, bei einer doppelten (Dual-Link) ca. 7,4 Gbit/s.

DVI-Kabel und Stecker:
[1] DVI-I-Kabel als Single-Link (23 Kontakte) und als Dual-Link (29 Kontakte) für analoge und digitale Daten;
[2] DVI-D-Kabel für digitale Daten;
[3] DVI-A für analaoge Daten (wird als Adapter zu VGA eingesetzt)
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Datenkommunikation, Bluetooth
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Bluetooth
Bluetooth ist eine drahtlose Schnittstelle zur Übertragung von digitalen Daten und Sprache zwischen Geräten im Telekommunikationsbereich ("Handy"), in der Navigation, bei Computern (zB PDA) und in einigen anderen Bereichen. Je nach Klasse beträgt die Reichweite zwischen 1m und 100m. Den Namen erhielt die Schnittstelle nach dem Wikingerkönig "Blauzahn".
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Fire-Wire, i.Link, IEEE 1394
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Fire-Wire (oder i.Link, nach Standard IEEE 1394 ) dient vor allem dem digitalen Datenaustausch (zB für Videos) zwischen digitalen Camcordern und Computer, obwohl auch der Datenaustausch mit anderen Geräten wie zB externen Festplatten möglich ist. Die Übertragungsgeschwindigkeiten betragen je nach Version zwischen 100 Mbit/s und 3,2 Gbit/s (bei IEEE 1394-2008 ).
Neben dem standardmäßigen 6-poligen Stecker gibt es auch den kleineren 4-poligen Stecker (zB für Camcorder und Notebooks).
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Frage 261
Datenkommunikation, Component Video, YUV-Videokabel
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Component Video
Bei der Übertragung von analogen Videosignalen mit YUV-Videokabel werden die drei Komponenten, , nämlich Y (Luminanz, als Schwarz-Weiss-Bild) sowie U und V (Farbinformationen, als Differenz zur Luminanz) mittels drei Videokabel vom Camcorder, DVD-Player oder anderen Geräten zum Monitor oder Beamer übertragen. Durch die getrennte Video-Signalübertragung entsteht ein besseres Videobild, das auch für HDTV geeignet ist.
Y (Luminanz, Helligkeitinformation): grün;
U (oder Pb für analog, Cb für digital): blau;
V (oder Pr für analog, Cr für digital): rot
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Datenkommunikation, SCART, Euro-AV, Euroconnector
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION SCART
SCART (Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs, Euro-AV, Euroconnector) ist ein europäischer Standard zur Übertragung von analogen Audio- und Video-Signalen zwischen Fernseher, Sat-Reciever, Videorecorder und ähnlichen Geräten. Mit einem einzigen Kabel können über die 21-polige Schnittstelle somit Ton und Bilder mit unterschiedlichen Signalformen (RGB, Composite Video, S-VHS) übertragen werden.
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Datenkommunikation, S-Video (Separate Video), Y/C,
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION S-Video
Bei S-Video (Separate Video) werden die analogen Videosignale über Kabel, Hosidenstecker und Buchsen zwischen S-VHS-Geräten wie Fernseher, DVD-Player, Beamer, Notebook, Camcorder usw. übertragen. Da die Helligkeitsinformation (Y) und die Farbinformation (C) getrennt übertragen werden (Y/C), ist die Bildqualität besser als bei VHS und Composite Video.
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Frage 252
Datenkommunikation, USB (Universal Serial Bus), USB-Stick
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION USB
USB (Universal Serial Bus) ist ein Standard zur Übertragung von digitalen Daten zwischen Computer und externen Massenspeicher, Drucker, Scanner, Maus, Tastatur, Digitalkameras und anderen Geräten. Der USB-Stick als Speichergerät, der direkt an die USB-Schnittstelle des Computers angesteckt wird, hat die Disketten zur Datensicherung entgültig abgelöst. Mit einem USB-Hub als Verteiler können weitere USB-Geräte angeschlossen werden. Die Geräte während des Computerbetriebes an- und abgesteckt werden ("hot plugging"). Viele USB-Geräte (vor allem USB-Sticks) kommen ohne zusätzliche Stromversorgung aus.

USB-Standards:
USB 1.1: bis 12 MBit/s;
USB 2.0: 480 MBit/s;
ab 2009 USB 3.0: bis 5 Gigabit/s;
Der Stecker Typ A wird üblicherweise am Computer angeschlossen, Typ B am Peripheriegerät (zB Drucker). Für beide Typen gibt es noch kleinere Ausführungen wie zB Typ Mini-5polig und Mini-4-polig.
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Frage 1294
Datenkommunikation, USB (Universal Serial Bus), USB-C (USB Typ C) und USB 3.1
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION USB-C und USB 3.1
Mit USB 3.1 beträgt die maximale Datenübertragungsrate 10 Gigabit/s (1,25 Gigabyte/s), ist also doppelt so schnell wie USB 3.0. Parallel dazu wurde ein neuer USB-Stecker entwickelt, nämlich USB-C (USB Typ C), der mit dem Standard USB 3.1 schnelle Datenübertragungen bei PCs, Apple-Computern, Tablets und Smartphones ermöglicht. Die kleine Fläche (8,4x2,6mm) der USB-C-Buchse eignet sich auch für Geräte mit geringer Dicke (zB Mobilgeräte).
Durch die höhere Leistung von maximal 100 Watt können über USB-C auch leistungsfähigere Geräte angeschlossen werden. Der symmetrische Aufbau von Stecker und Buchse schließt ein falsches Anstecken des USB-C-Steckers aus, d.h. auch ein Verdrehen um 180 Grad ist möglich.
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Datenkommunikation, VGA-Anschluss, Mini-D-Sub-Stecker, D-Sub-Mini-Anschluss
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION VGA-Anschluss
Über den VGA-Anschluss (auch Mini-D-Sub-Stecker oder D-Sub-Mini-Anschluss genannt) und dem VGA-Kabel werden analoge Bild-Daten zwischen Grafikkarte und Monitor oder Beamer übertragen. Der Anschluss an der Grafikkarte ist eine Buchse (weiblich, 15 "Löcher"), am Monitor oder Beamer kann der Anschluss entweder weiblich oder männlich (mit Pins) sein. Einige Monitore haben auch fix montierte VGA-Kabel.
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Frage 457
Schnittstellen, AGP (Advanced Graphics Port)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION AGP
AGP (Advanced Graphics Port) ist eine Schnittstelle für Grafikkarten und wurde ab 1997 entwickelt, weil mit der PCI-Schnittstelle die höheren Anforderungen an Grafikkarten nicht mehr abgedeckt werden konnten.
Wenn der Speicher der Grafikkarte nicht mehr ausreicht, wird auch der Arbeitsspeicher des PCs genutzt.
AGP-Schnittstellen sind als braune Steckplätz im Motherboard integriert. Es gibt sie in den Versionen 1x bis 8x, wobei letztere die schnellste und auch die letzte ist, bevor AGP durch PCI-Express abgelöst wurde.
Beispiel: AGP-8x max. 1,99 GB/s Datentransferrate
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Frage 456
Schnittstellen, PCI (Peripheral Component Interconnect)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION PCI
PCI (Peripheral Component Interconnect) war seit 1994 lange Zeit die Standardschnittstelle im PC zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz eines Prozessors. Der PCI-Bus ist wesentlich schneller als der Vorgänger, der ISA-Bus. Zwei bis sieben Schnittstellen waren als Steckplätze für Karten (zB für Netzwerkkarten, Soundkarten, ursprünglich auch für Grafikkarten) auf dem Motherboard integriert.
PCI-X ist eine Weiterentwicklung von PCI, wird jedoch fast nur auf Servern eingesetzt.

Beispiel: Spezifikation 2.1: Busbreite 32 Bit, max. 66,66 MHz Taktrate, max. Datenrate 2,133Gbit/s bei 0,266 GByte/s
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Frage 455
Schnittstellen, PCI-Express (PCIe, Peripheral Component Interconnect Express)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION PCI-Express
PCI-Express (PCIe, Peripheral Component Interconnect Express) ist eine Schnittstelle zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Computer. Sie ist als Steckplatz (zB für Grafikkarten) am Motherboard integriert, gilt als Nachfolge der Schnittstellen AGP und PCI und hat eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate als diese.
Die Datenübertragung erfolgt seriell über sogenannte Lanes mit zwei Leitungspaaren zum Senden und Empfangen.
Durch Kopplung von mehreren Lanes kann die Übertragungsrate erhöht werden (zB Bild: (Bild: PCIe x16 mit 16 Lanes).

Beispiel: Version 2.0 mit einer Datenrate von 500 MByte/s pro Lane
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Frage 454
ATA (Advanced Technology Attachment with Packet Interface), SATA (Serial ATA, S-ATA), eSATA (external Serial ATA)
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION ATA, SATA, eSATA
[1]ATA (Advanced Technology Attachment with Packet Interface) ist ein Software-Protokoll, das den Datenverkehr zwischen Geräten (zB Festplatten mit IDE-Schnittstelle) und dem Computer regelt.
[2]SATA (Serial ATA, S-ATA) ist eine Weiterentwicklung der Schnittstelle für besonders schnellen Datentransfer.
Die Daten werden nicht wie bei IDE parallel, sondern seriell übertragen. Festplatten mit SATA-Schnittstellen sind im Vergleich zu IDE- oder EIDE-Festplatten wesentlich schneller. Die Schnittstellenverbindung erfolgt durch ein dünnes, 8 mm breites, 7-poliges Kabel.
eSATA (external Serial ATA) ist ein SATA-Anschluss für externe Geräte (zB externe Festplatten).

Die Bezeichnung "Parallel ATA" wird seit der Einführung von "Serial ATA" verwendet und umfasst die ATA-Varianten mit IDE- oder EIDE-Schnittstellen.
Beispiele, maximaler Datendurchsatz:
Parallel ATA vom Jahre 2000, Version ATA/ATAPI-6: 100 MB/s;
SATA I von 2002: 150 MB/s;
SATA II: 300 MB/s;
SATA III: 600 MB/s (max. 6 Gbit/s Datenübertragungsrate)
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Frage 453
Schnittstellen, IDE (Integrated Drive Electronics) , EIDE (Enhanced Integrated Drive Electronics) , ATA (Advanced Technology Att
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION IDE, EIDE
Die Schnittstellen IDE (Integrated Drive Electronics), entwickelt 1984, und die schnellerer Version EIDE (Enhanced Integrated Drive Electronics) waren lange Zeit die Standardschnittstellen für Festplatten, CD-Rom- und DVD-Laufwerke. Standardmäßig sind zwei rechteckige, schwarze oder gelbe Schnittstellen auf dem Motherboard integriert, an denen bis zu vier Geräte angeschlossen werden können.
Die Standards ATA (Advanced Technology Attachment) in den verschiedenen Versionen dienen gleichzeitig als Bezeichnungen für IDE (= ATA-1 ) und für EIDE (= ATA-2 ). Die Datenübertragung erfolgt parallel.
Schnittstellen und angeschlossene Geräte werden mit Flachbandkabeln verbunden, wobei für jede Schittstelle ("primary" und "secondary") jeweils ein Gerät als "Master" und eines als "Slave" definiert wird.
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Frage 1002
Datenkommunikation, Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) für HDMI und DVI
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Kopierschutz HDCP
HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) ist ein von Intel 2003 entwickeltes Kopierschutzsystem, das Video-Daten verschlüsselt überträgt. HDCP ist in HDMI standardmäßig, in DVI-Schnittstellen nicht immer eingebaut. Werden hochauflösende Filme und Videos (HDTV, Blue-ray Disc, HD-DVD, WMV-HD DVD) über Player oder SAT-Receiver abgespielt, werden diese auf dem TV-Monitor nur angezeigt, wenn sich beide Geräte über einen bei der Verbindung aufgebauten Schlüssel (56 Bit) auf der Basis von HDCP verständigen können. Fernsehsender können zB durch digitale Signale HDCP für HDTV-Sendungen aktivieren oder verhindern, dass nicht lizenzierte Rceiver HDTV-Sendungen ungeschützt ausstrahlen.

Schemabeispiel:
[1] HDCP-fähiger HDTV-Sat-Receiver (HDCP aktiviert, wenn vom Sender verlangt): Verbindung zum [2] HDCP-fähigen TV-Monitor über [3] HDMI-Kabel
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Frage 378
Datenkommunikation, Composite Video, FBAS
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Composite Video = FBAS
Composite Video (bedeutet "alles auf einmal"), auch als FBAS bezeichnet, ist die älteste und einfachste Videoschnittstelle und erkennbar an der gelb markierten Cinch-Buchse. Alle Videoinformationen (Helligkeits- Farb- und Synchroninformationen) werden über ein einziges Kabel und Cinch-Buchsen übertragen. Wegen der Störanfälligkeit ist die Video- bzw. TV-Qualität im Vergleich zu anderen Übertragungswegen meistens schlechter.
Besonders abgeschirmte Composite Video-Kabel können die Bildqualität verbessern.
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Datenkommunikation, Schnittstellen
EDV  IT HARDWARE  DATENKOMMUNIKATION Schnittstellen
Schnittstellen (Interface) dienen im EDV- und IT-Bereich der Datenkommunikation zwischen verschiedenen Komponenten. Bei seriellen Schnittstellen werden Daten nacheinander, bei parallen gleichzeitig übertragen. Schnittstellen dienen beispielsweise zur Datenübertragung zwischen Computer einerseits und Monitore, Lautsprecher, Tastatur, Maus oder Drucker andererseits.
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HD ready, HD ready 1080p (Full HD)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR HD
Bei Monitoren im Zusammenhang mit hochauflösendem digitalen Fernsehen werden als Verkaufsinformation, meistens in Verbindung mit entsprechenden Logos, folgende Bezeichnungen verwendet:
[1]HD ready: Hochauflösende Video- und TV-Formate in den Formaten 720p (1280 x 720 Pixel, Vollbilder), 1080i (1920 x 1080 Pixel, Halbbilder), 1080p nicht in der vollen Auflösung;
[2]HD ready 1080p oder "Full HD": Hochauflösende Video- und TV-Formate in den Formaten 720p, 1080i und 1080p (1920 x 1080 Pixel, Vollbilder);
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
WSXGA (Wide Super eXtended Graphics Adapter)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR WSXGA
WSXGA (Wide Super eXtended Graphics Adapter) ist ein Grafikstandard für breite Bildschirme.
Auflösung: 1600x1024 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 25:16 (16:10,24)
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WUXGA (Wide Ultra eXtended Graphics Adapter)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR WUXGA
WUXGA (Wide Ultra eXtended Graphics Adapter) ist ein Grafikstandard für breite Bildschirme.
Auflösung: 1920x1200 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 8:5 (16:10)
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
WSVGA (Wide Super Video Graphics Adapter)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR WSVGA
WSVGA (Wide Super Video Graphics Adapter) ist ein Grafikstandard für breite Bildschirme.
Auflösung: 1024x600 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 16:9,4 (128:75 )

Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
WVGA (Wide Video Graphics Adapter)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR WVGA
WVGA (Wide Video Graphics Adapter) ist ein Grafikstandard für breite Bildschirme.
Auflösung: 854x480 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 16:9 (fast)

Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
QXGA (Quantum Extended Graphics Array)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR QXGA
QXGA (Quantum Extended Graphics Array) ist ein erweiterter Grafikstandard.
Auflösung: 2048x1536 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 4:3
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UXGA (Ultra Extended Graphics Array)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR UXGA
UXGA (Ultra Extended Graphics Array) ist ein erweiterter Grafikstandard<br>
Auflösung: 1600x1200 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 4:3
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
SXGA (extended VGA)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR SXGA
SXGA (extended VGA) ist ein erweiterter Grafik-Standard auf der Basis von XGA.
Auflösung: 1280x1024 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 5:4
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE MONITOR
XGA (eXtended Graphics Adapter)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR XGA
XGA (eXtended Graphics Adapter) ist ein von IBM entwickelter Graphikstandard, der heute die untere Grenze der Auflösung für Monitore darstellt.
Auflösung: 1024x768 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 4:3
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S-VGA (Super Video Grafics Array)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR S-VGA
S-VGA (Super Video Grafics Array) ist ein Graphik-Standard, den die V. E. S. A. (VESA - Video Electronics Standards Association) entwickelt hat und den fast jeder Monitor darstellen kann.
Auflösung: 800x600 Pixel
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 4:3
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Frage 251
VGA, (Video Graphics Array)
EDV  IT HARDWARE  MONITOR VGA
VGA (Video Graphics Array) ist ein Graphik-Standard, den jeder Monitor darstellen kann.
Auflösung: 640x480 Pixel;
Seitenverhältnis: Breite:Höhe = 4:3;
Farben: bis 256
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Organisches Display OLED
EDV  IT HARDWARE  MONITOR OLED
Organische Displays(OLED = Organic Light Emitting Device) sind sehr dünn (ca. 3mm) und biegsam. Die Darstellung erfolgt durch Leuchtdioden, die bei der Anzeige von Schwarz im Gegensatz zu LCD stromlos sind.
OLEDs haben wegen der Eigenleuchtkraft der Leuchtdioden einen sehr geringen Stromverbrauch.
Die Reaktionszeit ist wesentliche schneller als bei LCD-Monitoren. Das Kontrastverhältnis ist sehr hoch (zB 1.000.000:1 )
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Plasma-Display Gasplasma-Display
EDV  IT HARDWARE  MONITOR Plasma-Display
Beim Plasma-Display (genauer: Gasplasma-Display) wird ein Gasgemisch zwischen zwei Glasplatten durch elektrische Zündung zum Leuchten gebracht.

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Frage 381
TFT-Monitor
EDV  IT HARDWARE  MONITOR TFT-Monitor
Der TFT-Monitor (TFT = Thin Film Transistor [Dünnfilm-Transistor]) ist als aktives Display die Basis aller modernen LCD-Monitore. Jedem Bildpunkt ist ein eigener Transistor (TFT) zugeordnet, wodurch eine hohe Qualität gewährleistet ist. Die Hindergrundbeleuchtung wird durch Leuchtstoffröhren (CCFL) erzeugt. Bei einer neuen Technik werden rote, grüne und blaue Leuchtdioden (LEDs) verwendet, wodurch wesentlich mehr Farben angezeigt werden können.

Die neuen LED-TFTs (von NEC) decken einen wesentlich größeren Bereich des Adobe-RGB-Farbraums ab als konventionelle TFTs.
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LCD-Monitor
EDV  IT HARDWARE  MONITOR LCD-Monitor
Der LCD-Monitor (LCD = Liquid Cristal Display [Flüssigkristallanzeige]) hat als "Flachbildschirm" den CRT-Monitor in den meisten Fällen bereits abgelöst. Elektrisch beeinflussbare Flüssigkeitskristalle zwischen zwei Glasscheiben können Licht durchlassen oder sperren. Für die Anzeige ist eine Hintergrundbeleuchtung notwendig.

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Frage 379
CRT-Monitor, Kathodenstrahlröhre
EDV  IT HARDWARE  MONITOR CRT-Monitor
Der CRT-Monitor (CRT = Cathode Ray Tube [Kathodenstrahlröhre | Brownsche Röhre]) benötigt für eine flimmerfreie Aneige eine Bildschirmfrequenz (Bildwiederholfrequenz | Vertikalfrequenz) von mindestens 75 Hertz. Die fluoreszierende Beschichtung der Kathodenstrahlröhre (Brownsche Röhre) leuchtet durch Elektronenbeschuss. Mit Hilfe eines Ablenksystems schreibt der Elektronenstrahl Zeilen, bestehend aus Lichtpunkten, auf die Mattscheibe. Jeder Bildpunkt eines Farbmonitors wird aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) zusammengesetzt.


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Frage 1205
Tonaufzeichnung, DAT-Rekorder
EDV  IT HARDWARE  AUDIO DAT-Rekorder
DAT-Rekorder sind mobile Geräte, die den Ton digital und unkomprimiert auf ein Magnetband in einer Kassette aufzeichnen. Die zur Verfügung stehenden zwei Tonspuren können für Stereo-Aufnahmen verwendet werden.
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE AUDIO AUDIO-MISCHER
Frage 1080
Audio, Audi-Mischpult (Ton-Mischpult) [Mixing Console, Mixer] (Audio-Mischer), Übersicht
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Audio-Mischpult (Audio-Mischer)
Mit einem [1] Audio-Mischpult [Mixing Console] bzw. Audio-Mischer werden verschiedene Audioquellen (Mikrofone, Musikinstrumente, Abspielgeräte...) über Audio-Eingänge zu einem oder mehrere Audio-Ausgangssignale zusammengefasst. Die Mischpulte sind normalerweise in verscheidene Funktionsbereiche aufgetelt. Durch das Mischpult können u.a. Lautstärke, Klangregler, Filter und Effekte für die einzelnen Audiokanäle oder Summenkanäle geregelt bzw. eingesetzt werden. Über die Ausgänge kann das Ergebnis der Audio-Mischung an Lautsprecher, Kopfhörer, Monitore oder Aufnahmegeräte ausgegeben werden.

Einteilung nach Audio-Signalen:
[2] Analoge Audio-Mischpulte (->Schemagrafik): Die analogen Audio-Quellen werden analog geregelt und analog (zB über XLR-Ausgänge) ausgegeben.
[3] Digitale Audio-Mischpulte: Sowohl analoge als auch digitale Audio-Quellen werden digital umgewandelt und geregelt (zB über Computer/Tablet) und digital oder analog ausgegeben

Einteilung nach Mischpultsystemen:
[4] Split-Mischpulte. Diese großen klassischen Mischpultanlagen bestehen aus drei grundlegenden Funktionsbereichen: Aufnahme, Master/Summen und Wiedergabe.
[5] Inline-Mischpulte (->Schemagrafik): Sie sind kleiner und kostengünstiger, weil Aufnahme und Wiedergabe
in den Mischpultkanälen zusammengelegt sind.

Wesentliche Funktionsbereiche:
[6] Mischpultkanäle [Channels, Channel Strips]
(Kanalzüge): Jeder [6A] Kanalzug [Channel Strip] hat einen oder mehrere Eingänge (XLR, Klinke, Cinch), Regler (zB Gain, Equalizer..), Schalter, Kontrollleuchten und Kanal-Fader zur Regelung des Kanalpegels.
[7] Master/Summen (Ausgangssektion, Master-Sektion): Die Audio-Signale der Mischpultkanäle werden hier zu einem oder mehrere Summen zusammengefasst und für die Audioausgabe, bei Stereoausgabe oft getrennt für linken und rechten Kanal, vorbereitet. Häufig werdem über Sub-Master Untergruppen gebildet und gemeinsam geregelt. Durch die [7A] Pegelanzeige wird das Ausgangssignal überwacht. Leuchtet es rot auf, ist der Ausgangspegel übersteuert.
[8] Anschlussfelder [Patchbay]: Man kann auch die Audioein- und -ausgänge für die Kanalzüge und die Ausgangssektion zu einem eigenen Funktionsbereich zusammenfassen. Dabei handelt es sich um analoge Schnittstellen (XLR, Klinke, Cinch) und bei digitalen Mischpulten auch um digitale Schnittstellen (zB HDMI, USB, LAN).
Thema auswählen: EDV  IT HARDWARE AUDIO AUDIO-MISCHER
Frage 1081
Audio, Audio-Mischpult, Gain-Regler (Line/Mic Gain) [Channel Input Gain], Trim/Gain
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Gain-Regler
Die Gain-Regler [Channel Input Gain] oben am Kanalzug eines Audio-Mischpultes regeln die Eingangsverstärkung bzw . Eingangsempfindlichkeit der angeschlossenen Audio-Quellen und stehen in Verbindung mit den Eingangsbuchsen. Die Mikrofone sind üblicherweise über die XLR-Buchsen (MIC-Eingang) angeschlossen, die anderen Audio-Quellen über Klinken oder Cinch-Buchsen (LINE-Eingang). Der Pegel des externen Gerätes wird durch den Gain-Regler dem internen Pegel des Mischers angepasst. Bei zu hoher Eingangsverstärkung wird das Signal im Kanal verzerrt bzw. übersteuert, bei zu niedriger Signalstärke muß an anderer Stelle der Pegel angehoben werden, was jedoch häufig zu störenden Nebengeräuschen führt.
Der Gain-Regelumfang liegt beispielsweise bei 60 dB.

Anmerkung Um das Eingangssignal sehen zu können, muss der SOLO-Schalter am Kanalzug gedrückt werden. Beim Soundcheck ist der Gain-Regler jedenfalls wichtig.
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Frage 1082
Audio, Audio-Mischpult, PEAK-Anzeige (CLIP-Anzeige), Spitzenpegel [PEAK]
EDV  IT HARDWARE  AUDIO PEAK-Anzeige
Die PEAK-Anzeige (CLIP-Anzeige) am Kanalzug eines Audio-Mischpultes leuchtet rot auf wenn der Spitzenpegel [PEAK] einen Grenzwert unterhalb der Übersteuerungsgrenze [Clippig] erreicht oder sogar die Übersteuerungsgrenze erreicht oder überschreitet. In diesem Fall soll der GAIN-Regler zurückgedreht werden, bis die rote PEAK-LED erlischt. Eine nur manchmal aufleuchtende PEAK-LED ist normalerweise nicht bedenklich. Bei den meisten PEAK-Anzeigen leuchtet die PEAK-LED auf, wenn die Signalspitzen 3dB bis 6dB unterhalb der Übersteuerungsgrenze liegen.

Anmerkung Bei bestimmten Mischern leuchtet die PEAK-LED ständig auf, wenn die SOLO-Taste gedrückt ist.
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Frage 1083
Audio, Audio-Mischpult, SOLO-Schalter, PFL [Pre Fader Listening] (Vorhören), AFL [After Fader Listening]
EDV  IT HARDWARE  AUDIO SOLO, PFL, AFL
[1] Mit dem SOLO-Schalter kann ein einzelner Kanal im Audomischer ausgewählt werden, während alle anderen Kanäle stumm geschaltet werden. Dadurch kann der Pegel eines Eingangssagnals (Mikrofon, Musikinstrument...) kontrolliert und zB mit dem GAIN-Regler geregelt werden. Werden mehrere SOLO-Schalter gedrückt, so sind nur die ausgewählten Kanäle zu hören.
[2] PFL [Pre Fader Listening]: In diesem Modus kann das Eingangssignal bzw. Kanalsignal vor dem Fader (Lautstärkenregeler), d.h. unabhängig von der Fader-Einstellung abgehört werden (zB über Kopfhörer). Dadurch kann die Signalqualität und Lautstärke von Musikinstrumenten und Lautsprechern unabhängig von den anderen Mischereinstellungen beurteilt werden.
[3] AFL [After Fader Listening]: Hier wird das Kanalsignal nach dem Fader (Lautstärkenregeler) abgehört, d.h. die Einstellung des Faders beeinflusst die Lautstärke des Solo-Signals. Diese Einstellung ist zB sinnvoll beim Mischen der Kanäle.

Anmerkung Bei den meisten Mischern kann zwischen dem Modus PFL und AFL für die SOLO-Funktion umgeschaltet werden, entweder durch eine MODE-Taste, oder durch Drücken oder Deaktivieren einer PFL- bzw. AFL-Taste. Einige Mischer stellen nur den PFL-Modus zur Verfügung. Daher ist die SOLO-Taste hier häufig direkt mit "PFL" beschriftet.
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Frage 1084
Audio, Audio-Mischpult, MUTE-Schalter, stumm schalten
EDV  IT HARDWARE  AUDIO MUTE
[1] Mit dem MUTE-Schalter bzw. der MUTE-Taste kann ein Kanal im Audomischer schnell stumm geschaltet werden. Ist MUTE aktiviert, werden die Ausgänge des Kanals stumm geschaltet. Es hat den gleichen Effekt wie ein zugezogener Fader (Lautsärkeregler).
[2] Nach dem Drücken der Schalters ist MUTE akiviert und zeigt dies durch eine ständig leuchtende LED an. Durch nochmaliges Drücken des Schalters bzw. der Taste ist MUTE wieder deaktiviert.
[3] Bei gewissen Audiomischern hat die MUTE-LED noch andere Funktionen. So kann zB eine andere Leuchtfarbe die Aktivierung der PFL-Taste anzeigen.
[4] Einige Audiomischer bieten für die MUTE-Taste weitere Einstellungen oder Funktionen an: zB Stumm schalten der Effekte oder weiterleiten an einen bestimmten Audio-Bus.
[5] Manche Audio-Mischer haben keinen speziellen MUTE-Schalter. Hier wird der Kanal mit einem ON-Schalter aktiviert bzw. deaktiviert.

Anmerkung Die MUTE-Funktion wird beispielsweise angewendet um scchnell bestimmte Audio-Quellen wegzuschalten oder zum Vorprogrammieren bestimmter Audio-Szenen oder Audio-Gruppen.
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Frage 1085
Audio, Audio-Mischpult, Fader (Lautstärken-Schieberegler), Kanal-Fader, Gruppen-Fader, Master-Fader
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Fader
[1] Mit dem Fader (Lautstärken-Schieberegler) kann die Lautstärke bzw. Pegel von Audiosignalen rasch und doch sehr genau geregelt werden. Die vertikale Flachbahn des Schiebereglers enthält eine logarithmische Skala mit Angaben der Lautstärke in dB (Dezibel). [2] Die Ausgangsposition des Reglers ist 0 dB, oft auch mit U (Unity Gain) bezeichnet, bei der der Pegel nicht verändert wird. Der Pegel kann meistens auf bis zu 10 dB (bei manchen Mischern auf max. 20 dB) angehoben werden. Das Verschieben des Schiebereglers nach unten bewirkt eine Absenkung des Pegels bw.eine Lautstärkenverringerung auf -10 dB bis -60 dB und mehr. [3] Bei der untersten Position bei -∞ (minus unendlich) ist das Signal nicht mehr hörbar ("Stumm-Schaltung").

Je nach Funktion und Position im Audio-Mischpult können verschiedene Fader unterschieden werden:
[4] Kanal-Fader: Jeder Kanal hat einen eigenen Lautstärkeregler, der normalerweise die Ausgangslautstärke regelt (Post-Fader). Bei manchen Mischern kann auf die Funktion eines Pre-Faders umgeschaltet werden, wobei dann das Eingangssignal geregelt wird.
[5] Gruppen-Fader: Der Summenpegel von mehreren Audio-Quellen bzw. Audiosignalen kann durch einen Fader gemeinsam geregelt werden. Sind Unterguppen vorhanden, wird es auch Subgruppen-Fader geben.
[6] Master-Fader (Main-Mix-Fader): Hier wird die Summe aller Pegel, die von den vorhergehenden Fadern kommen, geregelt und als Ausgangspegel (Main-Mix-Pegel) an die Ausgangsbuchsen (Main-Ausgängen) gesendet. Der Main-Mix-Pegel ist in der Main.Mix-Pegelanzeige sichtbar, wobei Übersteuerungen (Clippings) durch Aufleuchten von roten LEDs angezeigt werden.
[7] Mono-Fader regeln den Pegel von Mono-Signalen. Stereo-Fader regeln entweder den linken und rechten Kanal gemeinsam, oder jedem Kanal ist ein eigener Fader zugeordnet.
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Frage 1086
Audio, Audio-Mischpult, PAN (Panorama), BAL (Balance), Panoramaregler (Panoramapotentiometer, "Panpot")
EDV  IT HARDWARE  AUDIO PAN, BAL
[1] Der PAN-Regler (Panoramaregler, Panoramapotentiometer, "Panpot") eines Audio-Mischers regelt die Verteilung der Lautstärke eines eingehenden Audiosignals (MONO-Signal) auf zwei Kanäle (zB eines STEREO-Busses). Dabei wird das Audiosignal zB bei einer Linksdrehung am linken Ausgang erhöht und am rechten Ausgang abgesenkt. Bei Drehung bis zum Anschlag wird das Audiosignal nur an den linken bzw. rechten Kanal gesendet. Dieser Vorgang, bei dem ein Panorama (Stereoklangbild) entsteht, wird als Panning bezeichnet. Manche Mischer regeln die Lautstärkeverteilung intern so, dass bei jeder Reglerstellung der Eindruck einer "konstanten Lautheit" entsteht.

[2] Der BAL-Regler (Balanceregler) regelt das Lautstärkeverhältnis ("Mischungsverhältnis") von zwei eingehenden Audiosignalen (STEREO-Signale) zwischen linkem und rechtem Ausgangssignalen. Das linke Stereo-Signal bleibt sozusagen links und das rechte rechts. Eine Verschiebung zB des rechten Kanals nach links ist daher nicht möglich. Bei Drehung bis zum Anschlag zB nach links wird daher nur der linke Eingangskanal zum Ausgangskanal geroutet, während der rechte Eingangskanal unterdrückt wird.

Anmerkung Üblich sind Drehregler. Standardmäßig haben zB Kanalzüge mit einem XLR-Anchluß PAN-Regler und Kanalzüge mit Stereo-Eingangsbuchsen BAL-Regler. Bei einigen Mischern, insbesondere bei digitalen Mischern kann je nach Audiosignalen zwischen PAN und BAL(PAN/BAL) umgeschaltet werden.
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Frage 1089
Audio, Audio-Mischpult, Phantomspeisung
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Phantomspeisung
Die Phantomspeisung bei Audio-Mischern erzeugt, wenn sie aktivert ist, eine Gleichspannung von +48 V (Volt) für XLR-Eingänge. Diese externe Stromversorgung ist vor allem für Kondensatormikrofone, die keine eigene Stromquelle (zB Batterie) benutzen, und eventuell für DI-Boxen gedacht. Andere Mikrofone und Audiogeräte mit symmetrischem Ausgang ignorieren diese "Phantom"-Stromversorgung. Mikrofone (zB Bündchenmikrofone) und andere Audiogeräte mit unsymmetrischem Ausgang oder sonstige nicht geeignete Gerät dürfen bei aktivierter Phantomseisung nicht angeschlossen sein, weil sie sonst beschädigt werden können.

[2] Durch Drücken des Phantom-Schalters oder der Phantom-Taste wird die Phantomspeisung aktiviert. Je nach Mischer wird die Phantomspeisung für alle XLR-Eingänge oder nur für bestimmte Gruppen aktiviert. Bei manchen Mischern gibt es für jeden Kanalzug eine eigene Phantom-Taste. Die aktivierte Phantomspeisung wird durch eine meistens rot leuchtende Taste oder eine zugehörige LED angezeigt.
[3] Beim Einschalten der Phantomspeisung sollte folgendermaßen vorgegangen werden:
[3A] Bei deaktivierter Phantomspeisung alle geeigneten Mikrofone (zB Röhrenkondensatormikrofon) und sonstigen Geräte anschließen
[3B] Alle Fader auf Minimum stellen, um zu laute Geräusche beim Einschalten des Phantomschalters zu vermeiden bzw. für die betroffen Kanäle die MUTE-Taste (Stumm-Schaltung) drücken.
[3C] Phantomspeisung für bestimmte Kanäle, Gruppen oder alle XLR-Eingänge einschalten und Fader und MUTE-Tasten aufdrehen bzw. einrichten

Anmerkung Line-Eingänge erhalten keine Phantomspeisung.
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Frage 1090
Audio, DI-Box [Direct Injection]
EDV  IT HARDWARE  AUDIO DI-Box
[1] Die DI-Box [Direct Injection] wird in der Tontechnik zur Umwandlung von [2] unsymmetrischen in [3] symmetrische Audio-Signale eingesetzt. Dadurch werden die asymmetrischen Signale von Mikrofonen und anderen Audio-Geräten (zB E-Gitarre, Keyboard) in symmetrische umgewandelt und können so auch indirekt über die DI-Box an XLR-Buchsen von Audio-Mischern mit Phantomspeisung angeschlossen werden.
DI-Boxen erhalten die benötigte Stromversorgung über Batterien oder die Phantomspeisung eines Audio-Mischers.
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Frage 198
Mikrofon, Mikrofonanschluss, XLR-Cannon-Stecker
EDV  IT HARDWARE  AUDIO XLR-Cannon-Stecker
Der XLR-Stecker bzw. Cannon-Stecker ist ein professioneller meist 3-poliger (ev. 5- oder 7-poliger) Audio-Stecker für den Mikrofonanschluss und andere Audio-Geräte. Er ist robust und zuverlässig und kann sowohl für analoge als auch digitale Audiosignale verwendet werden. Die Abkürzung XLR steht für Screen (X) für Masse, Life (L) für das phasenrichtige Signal und Return (R) für das phasengedrehte Signal.
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Frage 200
Mikrofon, Mikrofonanschluss, Klinkenstecker
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Klinkenstecker
Der Klinkenstecker (engl.: Jack) ist ein weit verbreiteter Audio-Stecker (zB für Kopfhörer, Head-Sets, Lautsprecher und Mikrofone) zur Übertragung von Wechsel- oder Gleichspannung im Computerbereich. Die fehlende mechanische Verriegelung kann zu Kontaktproblemen oder sogar zum Lösen der Steckverbindung führen. Die Schaft-Durchmesser reichen von 2,5mm bis 6,35mm.
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Frage 199
Mikrofon, Charakteristik
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Charakteristik der Mikrofon-Typen
Die Charakteristik der Mikrofon-Typen beruht auf der Richtwirkung, d.h. der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit des Schalles in Abhängigkeit von der Richtung. Die Richtwirkung der Interferenz-Mikrofone beruht auf Interferenzeffekten. Schall, der von vorne kommt (zB beim Nieren-Typ) wird addiert und daher lauter aufgenommen, Schall, der von hinten oder seitlich kommt, wird subtrahiert und daher leiser.
Die Richtwirkung ist auch abhängig von der Frequenz. Hohe Töne, die von der Seite oder von hinten kommen werden bei Richtungsbetonten Mikrofonen wesentlich leiser als tiefe Töne aufgenommen. Interferenz-Mikrofone sollen genau auf den Mund des Sprechers zielen, da es sonst zu Verzerrungen kommen kann.

Folgende Mikrofon-Typen werden in bezug auf ihre Charakteristik unterschieden:
[1] Kugel,
[2] Niere,
[3] Superniere,
[4] Superniere/Keule,
[5] Keule,
[6] Acht.
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Frage 1198
Mikrofon, Grundlagen
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Mikrofon, Grundlagen
Ein Mikrofon wandelt Schall in elektrische Spannungsimpulse um. Eine dünne, elastische Membran wird durch die Druckschwankungen des Schalls in Bewegung versetzt. Aus der Membran generiert ein Wandler eine Wechselspannung. Man kann je nach Wandlertyp grundsätzlich zwischen elektrostatischen bzw. Kondensatormikrofonen, elektrodynamischen Mikrofonen, piezoelektrischen Mikrofonen und Widerstandsmikrofonen bzw. Kohlemikrofonen unterscheiden.
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Frage 405
Mikrofon, elektrodynamisches Mikrofon, Tauchspulmikrofon
EDV  IT HARDWARE  AUDIO Elektrodynamisches Mikrofon
Im elektrodynamischen Mikrofon bewegt die Membran eine Spule eines Magneten und erzeugt dadurch eine elektrische Spannung. Das dynamische Mikrofon braucht keine Stromversorgung und ist relativ unempfindlich. Beim Tauchspulenmikrofon ist die Membran fest mit einer Magnetspule verbunden, beim Bändchenmikrofon besteht die Membran aus sehr dünnen Aluminiumstreifen.
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